Unsere Schüler:innen setzten sich intensiv und kreativ mit dieser Frage auseinander:
- Der Grundkurs Pädagogik reichte als gemeinsames Projekt das Spiel „Spiel des Lernens“ ein.
- Aus dem Leistungskurs wurden zwei Poetry-Slams - "Ist es das alles wert” von Emilia Schweidler und “Wie wollen wir lernen” von Linda Kalanke - für den Wettbewerb eingereicht.
Mit großem Erfolg: Der Grundkurs Pädagogik erreichte mit dem „Spiel des Lernens“ den 2. Platz in der Kategorie Spiel & Gaming und konnte sich damit gegen zahlreiche Beiträge anderer Schulen durchsetzen. Dieser Erfolg würdigt nicht nur die Kreativität, sondern auch die fachliche Tiefe, mit der sich die Lernenden mit zeitgemäßen Lernformen auseinandergesetzt haben.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Beiträge namhafter Persönlichkeiten aus Bildungsforschung und Schulentwicklung:
- Klaus Hurrelmann (Modell der produktiven Realitätsverarbeitung)
- Margret Rasfeld (Initiative „Schule im Aufbruch“)
- Jamila Tressel
In ihren Vorträgen eröffneten sie einen gemeinsamen Denk- und Resonanzraum und regten zur Auseinandersetzung mit zentralen Zukunftsfragen an:
- Wie kann Lernen heute gelingen – in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche?
- Welche Lernkulturen brauchen junge Menschen, um sich selbstwirksam, verantwortungsvoll und demokratisch zu entwickeln?
- Wie kann Schule zu einem Ort werden, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Orientierung, Beteiligung und Handlungskompetenz stärkt?
Neben der Preisverleihung nutzten wir unseren Aufenthalt, um das Lüttfeld-Berufskolleg in Lemgo zu besuchen.
Dort erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in alternative Lernarrangements und konnten im Rahmen einer Unterrichtshospitation unter anderem das SOL-Konzept (Selbstorganisiertes Lernen) live erleben. Besonders eindrucksvoll war zu sehen, wie eigenverantwortliches Arbeiten, klare Strukturen und individuelle Lernwege miteinander verbunden werden.
Die Kursfahrt war weit mehr als eine Wettbewerbsreise. Sie bot Raum für Austausch, Inspiration und Perspektivwechsel. Die Begegnung mit anderen Lernkonzepten und innovativen Ideen liefert wertvolle Impulse für die Gestaltung des Unterrichts an unserem zukünftigen neuen Schulstandort.
Mit vielen Eindrücken, neuen Ideen und großem Stolz auf die erbrachten Leistungen kehrten wir zurück – motiviert, Lernen weiterzudenken und aktiv mitzugestalten.
J. Haese