Bereits zu Beginn des Schuljahres fand in der GOST, Abteilung 2, eine von Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrganges organisierte Projektwoche statt. Hier war es bei bspw. sportlichen Aktivitäten, Methodentrainings und Präsentationsbeiträgen, die aus den unterschiedlichen Fächern aufbereitete Lerninhalte umfassten, für die Neuankömmlinge des 11. Jahrganges möglich, in die neue Schulstruktur hineinzuschnuppern und sich miteinander bekannt zu machen. Die Woche endete mit einer abendlichen Feierlichkeit für die Schulgemeinschaft und die weitere Öffentlichkeit im Haus Schwärzetal.
Mitte September setzten wir innerschulisch den Arbeitsprozess im Rahmen unseres Projektes „Weitblick – Gesunde Schule hat Methode“ fort. Gemeinsam mit Lernenden und Lehrkräften aller vier Abteilungen, diese Struktur besteht erst seit Beginn des Schuljahres 2025/2026, arbeiteten unter Anleitung externer Moderatorinnen die Teilnehmenden die Ergebnisse der im Februar/ März 2025 durchgeführten Befragung auf und legten eindeutig ersichtliche Stärken und Ressourcen unserer Schule fest. Im weiteren Verlauf des Schuljahres sind die Ausformulierung von Entwicklungszielen und die Ableitung von Maßnahmen geplant. Langfristiges Ziel soll es sein, dass die Schülerinnen und Schüler das OSZ II Barnim als Lern- und Lebensort wahrnehmen, der Gemeinsamkeit begünstigt und die Individualität des Einzelnen berücksichtigt.
Das Escape-Game, ausgerichtet an beiden Standorten unseres OSZ, fesselte in der Zeit von Ende September bis Mitte Oktober die Aufmerksamkeit der Klassen aller Ausbildungsjahre. Inhalte waren unter anderem nachfolgende Fragestellungen: Wie gut sind Euch die Struktur und die Ausbildungsberufe hier am OSZ bekannt?, Seid Ihr in der Lage Euch hier an den einzelnen Standorten zu orientieren?, Wie gut sind mathematische Kenntnisse ausgeprägt? u.v.a.m. Prämiert wurde die Klasse der ERZ 25/3, welche durch sachlich fundierte Hinweise zu einer qualitativen Anreicherung des Escape-Games beitrug.
Vorbereitend auf die geplanten Feierlichkeiten führten Auszubildende des Bereiches Farbtechnik in der Cafeteria Malerarbeiten durch und gestalteten Auszubildende im zukünftigen Beruf der Schilder- und Lichtreklameherstellung die Säulen mit Wünschen. Diese waren seit Beginn des aktuellen Schuljahres in der Schüler- und Lehrerschaft gesammelt worden.
In der Woche vor den Herbstferien begingen wir unsere Festwoche, in deren Mittelpunkt Donnerstag, der 16. Oktober stand. Und es sollte ein ganz besonderer Tag werden, für alle Geladenen, ob Landrat oder Bürgermeister, Ehemalige, Partner der beruflichen Bildung und Praxisvertreter, Kooperationspartner, Lehrkräfte, Lernende.
Unterstützend für das Programm waren Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus Litomysl eingeladen, allesamt zugleich Mitwirkende im Chor KOS, der von Dr. Milan Motl geleitet wird. Erwähnen muss man hier ebenso, dass Herr Dr. Motl in der Funktion des Schulleiters an der Höheren Pädagogischen Schule in Litomysl fungiert, mit welcher es seit 20 Jahren eine aktiv gelebte Partnerschaft gibt.
Und so waren die Tage vor dem 16.Oktober gefüllt mit Begegnungen zwischen tschechischen und deutschen Lernenden, bei denen ausbildungsrelevante Inhalte diskutiert und systemisch verglichen wurden, das Escape-Game wiederholend durchgeführt wurde und die Gäste die Möglichkeit hatten die nähere Umgebung unseres Hauptstandortes zu erkunden. Teilzeitauszubildende der ERZ 23/3 ermöglichten unseren tschechischen Partnerschülerinnen und -schülern das Erleben diverser praktischer Unterrichtsinhalte.
All abendlich hatten wir Konzerte für den international bekannten Chor KOS geplant, so in Bernau, in Eberswalde und in Joachimsthal. Es war eine Freude zu erleben, wie viele Mitglieder unserer Schulgemeinschaft diese Angebote nutzten, der eine oder andere auch wiederholend.
Und dann war er da, der Höhepunkt des 30jährigen Jubiläums. Die Cafeteria erstrahlte in neuem Glanz, die köstlich vorbereiteten Speisen erwarteten verspeist zu werden, der Chor KOS probte ein letztes Mal… die ersten Gäste trafen ein… und es kamen viele…
Während der etwa zweistündigen Festveranstaltung nahm uns der Schulleiter, Herr André Haase, nach einem Grußwort des Landrates mit auf eine „Reise“, wobei er das Werden und Wachsen des Oberstufenzentrums in den letzten 30 Jahren seit Bestehen mit einem Garten verglich, der im jahreszeitlichen Wechsel gepflegt werden will und muss. Daneben erlebten die Anwesenden retrospektive und zukunftsorientierte Redebeiträge von Auszubilden und Ehemaligen. Für die musikalische Untermalung sorgten die Auftritte des Chores KOS.
Neben Glückwünschen von Kooperationspartnern, hier Vertreterinnen der Johanniter, Regionalverband Nordbrandenburg, empfing der Schulleiter von Herrn Ramon Lutter, Leiter der gGmbH „Lebenshilfe" Wohnstätten Barnim, symbolisch einen „Lebensbaum“. Dieser soll, so Herr Lutter, die Verwurzelung der Bildungseinrichtung OSZ im Barnim symbolisieren.
Bei Gesprächen und geselligem Miteinander klang der Tag aus.
Und es geht weiter… Der Plakatwettbewerb für den Berufemarkt im Januar ist beendet, der Berufemarkt wird auf Hochtouren vorbereitet und es wurde ein neues Projekt gestartet - Studierende der HNE Eberswalde erarbeiten Vorschläge für die Gestaltung des Außengeländes am Hauptstandort in der Alexander-von-Humboldt-Straße 40.
Wir bleiben in Bewegung und schauen erwartungsvoll, aber orientiert, in die Zukunft.
Ihre Angela Wucherpfennig