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Hinweis

Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Ihr soziales Engagement war gefragt – Sie haben gehandelt

31.12.2019

Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Auszubildende, liebe Lehrkräfte,

ich möchte Ihnen allen an dieser Stelle ein außerordentlich großes

DANKESCHÖN

für die im November gestartete Weihnachtspäckchen-Aktion für die Kinder der Eberswalder Tafel aussprechen!

Es sind sage und schreibe 200 Geschenke zusammengetragen und den Familien mit ihren Kindern entweder direkt auf der Weihnachtsfeier am 17.12.2019 oder am 23.12.2019 an einem extra für diesen Anlass eingerichteten Stand in der Geschäfts-stelle ausgegeben worden.

Sie haben ein großes Herz bewiesen und dadurch vielen Kindern eine schöne Weihnachtszeit beschert!

Ich habe die Gelegenheit genutzt und die Weihnachtsfeier am 17.12.2019 besucht. Die Aufregung in den Gesichtern der Kinder, die glücklichen Kinderaugen nach Erhalt des Geschenks, die allgemeine Freude lassen sich nur schwer beschreiben.

Die MOZ brachte einen Bericht darüber am 19.12.2019. Der Verein „Brot und Hoffnung e.V.“ brachte ebenfalls einen Bericht auf seiner Facebook-Seite. Hier können Sie sich auch selbst noch einmal einen Blick auf das Geschehen verschaffen.

Ich wünsche allen Beteiligten ein gesundes neues Jahr und bleiben Sie gesund!

Ihre Kerstin Spindler, Abteilung 3

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Weihnachtstradition - Weihnachtssingen

20.12.2019

Das Jahr 2019 geht vorüber und am letzten Schultag im Kalenderjahr sagen die Schüler_innen und Lehrkräfte der Abteilung Sozialwesen "Frohe Weihnacht".

Alle anwesenden Klassen versammelten sich am Haupteingang der Abteilung bei trockenem und teils sonnigem Wetter, einige mit Weihnachtsmützen oder gar im Kostüm. Es war ein Moment der Gemeinsamkeit, die ehemalige Abteilungsleiterin bedankte sich bei allen für die Arbeit, Mühe und Anstrengung und machte klar, dass es ohne Willen und Ehrgeiz nicht zum Erfolg führen wird. Eine Schülerin erinnerte an die Idee der Gemeinschaft und dankte auch den Lehrkräften für ihr Engagement.

Die Lieder "Schneeflöckchen, Weißröckchen", "Weihnachtsbäckerei" und "O, du fröhliche" wurden klangintensiv von Akkordeon, Trompete und E-Piano unterstützt, aus voller Kehle wurde gesungen und mit Freude der Jahresausklang eingeleitet.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr allen.

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Moderne Kommunikationsanlagen

04.12.2019

Moderne Klingelanlagen benötigen zwar auch nur 2 Drähte (2 Draht-Bus), können aber viel mehr, als nur eine Klingel läuten zu lassen. Heutzutage gehört die Bildübertragung mit dazu, damit man auch sieht, wer vor der Tür steht. Welche technischen und rechtlichen Vorschriften bei der Installation dieser Anlagen zu beachten sind, wurde vom Außendienstmitarbeiter, Herrn Tschiersch, der Firma TCS AG aus Genthin, den Elektronikerazubis im 3. Lehrjahr, EL17, in einem Workshop anschaulich vermittelt. Mit Voice-over-IP ist es sogar möglich, die Klingelanlage mit dem Smartphone zu koppeln, dass man mit dem Klingelnden sprechen kann, ohne zu Hause zu sein.

Moderne Technik macht’s möglich.

Evelyn Staffel

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Eine Spende, die Leben retten kann

04.12.2019

An diesem Tag fand am Hauptstandort Humboldt-Straße ein Aktionstag der Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) für Schüler_innen unserer Schule statt.

Durch das Engagement der Schule und der einzelnen Schüler_innen konnten bei der Registrierung 136 neue potentielle Stammzellenspender_innen in die DKMS-Datenbank aufgenommen werden - das sind 136 Lebenschancen für betroffene Patienten. Zusätzlich haben verschiedene Ausbildungsbetriebe den Aufruf der Schule zur finanziellen Unterstützung tatkräftig umgesetzt und insgesamt 3150 Euro gespendet.

Vielen Dank für den großen Erfolg.

Lesen auch den Bericht der DKMS.

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Politik live – Unterrichtsort Deutscher Bundestag, Berlin

03.12.2019

 

Im Rahmen des Wirtschafts-und Sozialkundeunterrichts fuhren wir mit den  Klassen des 3. Ausbildungsjahres T17, SLH17 und HM17 auf Exkursion zum Deutschen Bundestag nach Berlin. Unsere Lehrer_innen Frau Panzlaff und Herr Klepsch hatten diesen Tag organisiert.

Nach umfänglichen Einlasskontrollen konnten wir das imposante Gebäude endlich bestaunen und einen Blick in den Plenarsaal und in die Arbeit der Abgeordneten werfen. Nachdem wir unsere Plätze auf einer der eleganten Besuchertribünen eingenommen hatten, erfuhren wir durch einen professionellen Vortrag einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes viel Außergewöhnliches zur Geschichte des Gebäudes, zur modernen ökologischen Architektur und natürlich zu den Aufgaben und der Arbeitsweise des Bundestages, wie z.B. die demokratischen Hürden bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes.

Das Gelernte aus dem WiSo-Unterricht entwickelte sich so zu einem einprägsamen Ganzen. Der Rundgang in der einzigartigen begehbaren Glaskuppel, das Innehalten dort für den weiten Blick über die Sehenswürdigkeiten Berlins bildeten den Abschluss unseres „anderen“ Schultages.

Lukas Lemke und Willi Adler, Klassensprecher T17

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Unterricht in der Schultheiss-Brauerei

14.11.2019

Die Mechatroniker- Azubis der MT16 stehen kurz vor ihrer Abschlussprüfung und wollten sich nochmal ein großes mechatronisches System ansehen. Dazu fuhren wir in die Schultheiss-Brauerei nach Lichtenberg.

Die einzelnen Schritte des Brauprozess wurden ausführlich erläutert. Das Bier benötigt ungefähr 30 Tage, ehe es abgefüllt wird. Beim Rundgang übers Betriebsgelände konnte man die riesigen Reifesilos sehen oder einen Blick in die Maischepfanne werfen. Am interessantesten war dann aber für die Mechatroniker der MT16 der Blick auf die automatisierte Flaschenabfüllanlage. Hier werden tausende von Flaschen gewaschen, befüllt, etikettiert und verpackt. Alles in sehr schnellem Tempo, aber die Geschwindigkeit kann über Frequenzumrichter variabel geregelt werden. Hier konnten Motoren, Sensoren, Laufbänder und Frequenzumrichter bei der Arbeit beobachtet werden.

Zum gemütlichen Abschluss durften die Produkte verkostet werden.

Evelyn Staffel

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Reflect – Freiheit beginnt im Kopf – ein Projekt mit der Mansour Initiative

13.11.2019

Der Lernbereich BFSG Plus der Abteilung 1 führte den ersten Teil eines Projektes der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention mit Schüler_innen der Klassen BFSG+ 19_1 und 19_2 durch. Am Nachmittag wurde die „Schulfamilie“ (Betreuer aus den Unterbringungseinrichtungen, Mitarbeiter des Lotsenhauses, der Arbeitsagentur und des Jobcenters, ehrenamtliche Mitstreiter, sowie Vertreter der Bildungseinrichtung Nestor) ebenfalls dazu eingeladen.

Am Vormittag haben die Schüler_innen in einem Workshop an den Themen „Geschlechterrollen, Ansehen in der Gruppe, Druck und Anerkennung“, „Erziehung in der Familie“ und „Patriarchalische Strukturen“ gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei vom Mansour-Moderatorenteam, das von 4 Frauen und Männern gebildet wurde, die alle über eigene Migrationserfahrungen verfügen. Mittels Rollenspielen erfolgte der Einstieg in die verschiedenen Themen. Sie eröffneten eine intensive Diskussion, an der sich alle Schüler_innen sehr rege beteiligten und die auch zum Nachdenken anregte. Die Erfahrungsberichte der Referenten waren in jeder Situation sehr hilfreich und motivierten die Schüler_innen zu Aussagen und zu Reflektionen über ihre individuelle Situation.

Am Nachmittag widmete sich die „Schulfamilie“ ebenfalls über Rollenspiele diesen oben genannten Themen. Auch in dieser Zusammensetzung gab es eine rege Diskussion. In einer anschließenden kleinen Gruppenphase kam es zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu diesem Themenkreis. So wurde gewährleistet, dass alle Teilnehmer_innen dem Mansour-Team individuelle Fragen stellen konnten. Mit einem kurzen Input zum Thema Islamismus endete diese informative, interessante und aufschlussreiche Veranstaltung.

Rundum ein gelungener erster Projekttag, mit dem Fazit: Menschen, die sich als Teil unserer Gesellschaft verstehen, die gelernt haben kritisch zu denken, sind meistens immun gegen extremistische Ideologien. Den eigenen Standpunkt zu reflektieren, zu hinterfragen und wenn möglich neu zu definieren, ist eine besondere Stärke.

Kathleen Anemüller, Lernbereichskonferenzleiterin BFSG+

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Fahrt zur tschechischen Partnerschule nach Litomysl

21.10.2019 – 26.10.2019

 

Die Hinfahrt nahm fast den ganzen ersten Tag in Anspruch. Es war teilweise etwas schwierig mit dem Stauraum fürs Gepäck, aber die Verbindung war gut und vom Zug aus gab es eine schöne Aussicht. Das lenkte mich etwas von dem Wochenplan ab. Ich hatte leichte Bedenken, ob mein Englisch reichen würde, um die Aufgaben umsetzen zu können. Dort  angekommen nahm uns Frau Dr. Mackova und eine Schülerin in Empfang. Beide konnten Deutsch sprechen. Mit ihnen hatten wir, nach einer kleinen Stärkung, eine erste Stadtbesichtigung von Litomysl - unserem Zielort. Von Anfang an waren die Tschechen sehr offen zu uns, so konnten wir uns spontan am selben Tag noch an einem Aerobic-Kurs im Internat beteiligen. Mir hatte es sehr geholfen, Anspannungen und Hemmungen abzubauen.

Am zweiten Tag wurden wir verschiedenen tschechischen Schülern zugeteilt und begleiteten sie etwa für 3 Unterrichtsstunden. Ich hatte nicht wirklich Unterschiede erwartet, aber es gab welche. So haben sie nur 45 Minuten am Stück Unterricht und dürfen im Schulgebäude nur mit Hausschuhen herumlaufen. Ein Teil ihrer Ausbildung besteht darin, Instrumente wie Gitarre, Klavier und Flöte spielen zu lernen. Deswegen steht gefühlt dort überall ein Klavier in der Schule, im Internat und der ganzen Stadt. Mit den Schülern selbst konnte ich mich gut auf Englisch und etwas auf Deutsch unterhalten. Am Nachmittag gab es einen speziellen Workshop zum Thema „Naturwissenschaftliche Experimente“ von einer Lehrerin aus der Partnerschule. Sie zeigte verschiedene alternative Natur-Spielzeuge wie einen Eichel-Kreisel, geformte Rosen aus Ahornblättern  und Experimente wie die Schaffung kleiner Vulkane aus Knete. Ich war von den Ideen positiv überrascht, weil es so einfach war. Gleich anschließend hatten wir uns den Schulchor angehört. Frau Spindler hat sehr von diesem geschwärmt, so waren meine Erwartungen recht hoch. Mich hat die Chorgröße überrascht (im Raum waren ca. 50 Schüler und Schülerinnen) und alleine nach dem Einsummen wollte man dem schon applaudieren, weil das Zusammenspiel der verschiedenen Stimmen im Tempo und der Lautstärke fantastisch waren. Nach dem Abendbrot gab es abschließend einen Tanzabend mit tschechischen und lateinamerikanischen Kulturtänzen und freier Disco. Eigentlich wollte ich da erst gar nicht hingehen, aber es hatte sich dann doch gelohnt. Die Tschechen schienen sehr selbstsicher auf der Tanzfläche. Auf Nachfragen stellte sich heraus, dass fast alle Tschechen traditionell eine Tanzschule besuchen.

Eine meiner größten Sorgen war meine besondere Ernährung, vegan und glutenfrei. Anfänglich gab es im Internat Probleme bei der Umsetzung dieses Sonderfalles. Sie erkundigten sich wiederholt nach dem Essen, ob es in Ordnung und ausreichend wäre. Ab dem dritten Tag war es sehr gut. Diesen Tag verbrachten wir komplett in Prag. Die goldene Stadt wurde uns von tschechischen Schülern gezeigt. Sie haben sich bemüht, uns eine schöne Tour zu bieten. Problematisch wurde es teilweise bei der Umsetzung, weil sie keine lange Vorbereitungszeit hatten. Trotzdem war es interessant. Ich wollte auch unbedingt mehr mit den Tschechen in Kontakt treten und während der Stadtbesichtigung gelang es mir auch endlich. Ich war sehr erleichtert darüber, wie gut es funktionierte. Endlich war der Englischunterricht zu etwas gut. Sie kannten sich auch gut mit historischen Ereignissen zu dieser Stadt aus, wie der 'Friedlichen Revolution'.

Am Donnerstag, dem vierten Tag, hatten wir uns aufgeteilt. Die angehenden Erzieher_innen haben sich einen Kindergarten angesehen und die angehenden Heilerziehungspfleger_innen eine sonderpädagogische Klasse. Die Klassenleiterin war sehr kommunikativ und willens, uns möglichst viel von dem Unterricht zu zeigen. Mich hat der Betreuungsschlüssel überrascht, denn jedes Kind hatte seinen eigenen Betreuer – entweder vom Staat vorgegeben oder von den Eltern privat bezahlt. Von dort sind wir zur Besichtigung des Schlosses von Litomysl gegangen. Die ganze Zeit über war die Sprachbarriere kein Problem, da Frau Dr. Mackova vor Ort immer ausgezeichnet gedolmetscht hat. Nach dem Mittagessen haben wir als Gruppe ein Projekt für zwei Schulklassen für den nächsten Tag erstellt. Den Nachmittag konnten wir uns frei gestalten. Ich nutzte die Zeit, mir ein Souvenir zu kaufen. Abends gingen wir dann gemeinsam zum Bowling mit Siegerehrung und allem Drum und Dran. Die Tschechen waren gut, aber ich war in dieser Partie besser. Abends konnte man sich mit den Tschechen im Internat auf eine Runde UNO oder außerhalb auf ein Semmel verabreden. Ich dachte, in Deutschland hätte ich alle Varianten von Uno schon gesehen, aber sie spielen es noch einmal ein gutes Stück anders.

Am letzten kompletten Tag waren mein Zimmergenosse und ich extra früher aufgestanden, um uns im Internat bei den tschechischen Schülern zu verabschieden. Sie checkten aus, weil sie übers Wochenende oder Ferientage nach Hause zurückkehrten. Wir sind vormittags zur Schule gelaufen und haben eine Stunde in der 1. bzw. 2. Klasse hospitiert. Danach waren wir dran, unser Projekt im Deutschunterricht der 8. und 9. Klasse zum Thema „Begegnung“ umzusetzen. Ich hatte die größten Sorgen davor gehabt, Fehler zu machen. Letztlich lief es richtig gut. Der erste Versuch war zwar etwas holprig, aber beim zweiten Versuch lag uns die Routine und wir konnten unser Programm schnell optimieren. Plötzlich hatten wir noch über 5 Minuten übrig und ich durfte unser Reservespiel anleiten. So schön es auch war, war die Erleichterung im Nachhinein trotzdem groß gewesen. Nachmittags sind wir nach Svitavy gefahren und haben uns eine kleine Ausstellung zu Oskar Schindler angesehen. Mir war da erstmals aufgefallen, wie umständlich es teilweise für die Tschechen ist, öffentliche Busse zu benutzen, weshalb er auch meistens mit Verspätung kommt. Etwas hatte dies natürlich auch mit den umfänglichen Baumaßnahmen im Stadtverkehr zu tun. In Tschechien scheint es keine Schülertickets zu geben, sondern jeder kauft sich jedes Mal aufs Neue ein Ticket. In einem Gasthaus mit eigener Bierbrauerei haben wir am Abend den Tag ausklingen lassen. Die Brauerei bietet 6 verschiedene heimische Biersorten, gutes Essen und sogar eine kleine Führung an.

Rückblickend waren die Tage zwar teilweise vollgepackt und wir sind viel gelaufen (ca. 8 km am Tag), aber das Programm war gut zusammengestellt und interessant. Wenn wir wollten, konnten wir auch viel mit den Tschechen in Kontakt treten, meistens abends. Mäßige Englischkenntnisse waren meistens ausreichend für die Verständigung, und ich konnte mein Ziel verwirklichen, mit ein paar Schülern privat über Social Media in Kontakt zu bleiben.

Ich aber auch wir als Gruppe können diese Bildungsfahrt getrost weiterempfehlen. Sie  bietet eine ansehnliche Umgebung, Einblicke in die Sitten und Bräuche von Tschechien und man lernt neue Kontakte kennen.

Robert Kemnitz, HEP 17

 

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European Reflection in Fresco – „Ich in Europa“

25.09.2019

Endlich ist es soweit. Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen startet das Erasmus+-Projekt mit insgesamt vier Partnern, die aus Tschechien, Polen, Frankreich und Deutschland kommen.

Die Bedeutung des Projektes, welches mit einem Blick auf das gegenwärtige Europa das Handeln der einzelnen Personen in den Mittelpunkt stellt, verlangt von den Teilnehmer_innen eine positive Sichtweise auf das geplante Vorhaben. Gemeinsamkeit ist unser Motto.

Relativ kurz entschlossen nahmen wir zu Beginn des Jahres 2019 die Anfrage unserer Partnerschule in Litomysl (Tschechien) auf, an einem Arbeitstreffen mit zukünftigen Projektpartnern teilzunehmen. Im Ergebnis dieser Arbeitsphase stand für die Teilnehmer fest, dass wir gemeinsam ein Erasmusprojekt zum Thema Europa beantragen werden. Gesagt, getan – unter tschechischer Koordination erfolgte die Beantragung. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 erreichte uns die erfreuliche Benachrichtigung - das dreijährige Projekt ist genehmigt. Und auf einmal nahm alles einen rasanten Verlauf …

Fast zeitgleich zur Einweisungsveranstaltung der tschechischen Koordinator_innen trafen sich Teilnehmende aller vier Länder zur Kick-off-Veranstaltung in Litomysl. Neben inhaltlichen Absprachen mussten vor allem organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen geklärt werden. Hauptarbeitsergebnisse sind die Unterzeichnung der Projektvereinbarung durch alle vier Partner und die zeitliche Strukturierung der einzelnen Aktionen, die im Rahmen unseres Projektes realisiert werden sollen. Dazu gehören noch in diesem Schuljahr unter Anleitung unserer französischen Partner_innen ein Übungsseminar zur Herstellung eines Frescos in Opole und das erste Trainingsseminar in Eberswalde zum Umgang mit speziell benötigter Software zum Graphic Design. Beide Workshops sind grundlegend zur Umsetzung des Projektes und dienen der Initiierung eines Ideenwettbewerbs. Dieser wird in jedem der einzelnen Länder separat geführt und am Ende steht das Siegermotiv des zu gestaltenden Freskos für jede Institution.

Einen Höhepunkt für uns als OSZ II Barnim stellt die Verkündung des Siegermotivs aus dem Ideenwettbewerb auf der Festveranstaltung zum 25. Jubiläum des Oberstufenzentrums dar, zu der Teilnehmende aller Partnerinstitutionen eingeladen sind. Parallel dazu wird in Eberswalde das zweite Projektmeeting stattfinden.

K. Spindler/ A. Wucherpfennig/ A. Mews

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27./28.08.2019

Die Firmen Meffert, Storch und Henkel besuchten das OSZ 2 Barnim, um den Klassen MA 17, BOB317 und den SLH17, einen Einblick in zwei Gestaltungstechniken und in die korrekte Handhabung von unterschiedlichen Arbeitsmaterialien zu gewähren.

Wir bereiteten im Vorfeld  zwei Musterplatten vor. Eine Platte gestalteten wir mit einer Kalkspachteltechnik namens Instinto, mit der wir eine Gesteinsablagerung im Querschnitt imitierten. Der Vertreter der Firma Meffert (Profi – Tec)  führte uns Schritt für Schritt die einzelnen Arbeitsgänge vor, um uns mit dieser Technik vertraut zu machen. Aufmerksam folgten wir seinem Beispiel und wagten uns an unsere eigenen Platten. Für Fragen zur Ausführung und Technik standen uns sowohl die Lehrer als auch die Gäste der Schule zur Seite, so dass wir fließend unsere Arbeit in der Kürze der Zeit zum Abschluss bringen konnten. Ebenso zügig gingen wir an die zweite Musterplatte heran, welche wir mit einer Lasur und Glitzereffekt beschichteten, diese Technik trug den Namen Neve.

Neben der praktischen Arbeit informierten wir uns über die korrekte Anwendung von unterschiedlichen Klebebändern und Abdeckmaterialien, sowie über die Auswahl unterschiedlichster Pinselarten, welche uns ein Vertreter der Firma Storch in einem lebhaften Vortrag präsentierte. Wir selbst konnten den Pinselvergleich praktisch erproben.

Am zweiten Tage festigten wir unser Wissen über Tapetenuntergründe und unterschiedlichste Kleisterarten, vorgestellt durch die Firma Henkel (Metylan), und brachten unsere Dekorplatten zum Abschluss. Kleine Tapezierübungen in der schuleigenen Übungsraumecke rundeten den Tag ab.

Danke an alle, die den Tag zum Erfolg gebracht haben.

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Klassenfahrten der Erzieher_innen im 3. Ausbildungsjahr

28.08.2019

An diesem Tag sind wir gegen 10:00 Uhr im Feriendorf Dorado angereist. Zunächst besichtigten wir das Gelände. Danach machten wir es uns bei einem gemeinsamen Picknick gemütlich. Das Wetter spielte uns gut zu, sodass wir nach dem Picknick an den naheliegenden See gingen und dort badeten. Nachdem wir uns abgekühlt hatten, begannen wir mit unseren erlebnispädagogischen Spielen. Unter anderem waren das Vertrauensspiele, Bewegungsspiele und Koordinationsspiele. Wir hatten in den gesamten 3 Tagen viel Zeit für uns als Klasse, was dazu führte, dass wir uns innerhalb der Klasse von neuen Seiten kennenlernen konnten. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließend mit einer gemütlichen Reflexionsrunde. Den Tag ließen wir als Klasse gemeinsam am Strand mit Musik und Kartenspielen ausklingen.

Am zweiten Tag trafen wir uns alle um 8:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück und anschließend begannen wir mit den Kooperationsspielen und Abenteuergeschichten. Alle Spiele sowohl am ersten als auch am zweiten Tag haben uns sehr erheitert. Wir haben dadurch viele neue Spiele kennengelernt, unsere Erfahrungen erweitert und unser Vertrauen zueinander gestärkt. Durch das sehr warme Wetter konnten wir unseren Nachmittag selber gestalten. Danach fanden wir uns erneut zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen und begannen uns auf die bevorstehende Nachwanderung vorzubereiten. Um 21:30 Uhr stand die Nachtwanderung an. Die Gruppe der Nachtwanderungsorganisatoren befand sich schon im Wald. Der verrückte Professor Dr. Dr. Küster leitete uns durch den Wald, wo uns viele erschreckende Momente, spannende Aufgaben und teilweise lustige Begegnungen erwarteten. Nach der Nachtwanderung setzten wir uns nochmals zusammen und reflektierten diese. Im Anschluss gingen wir in die Freizeit und ließen auch diesen Abend gemeinsam ausklingen.

Am Tag der Abreise aßen wir ein letztes Mal gemeinsam Frühstück, räumten die Hütten und setzten uns zur Abschlussreflexion zusammen.

Unser Klassenmotto“ E17/2 wir sind auch dabei“ hat sich weiterhin bewährt # IntimimTeam

Switch, wir wechseln die Stöcke
Countup – Wer kann schneller an den Baum geklebt werden

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„Schüler für Schüler“ in der Abteilung Sozialwesen - Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher_in

05.08.2019

Was ist „Schüler für Schüler“?
„Schüler für Schüler“ ist ein zweitägiges Projekt, das von den Schüler_innen aus dem dritten Ausbildungsjahr für das erste Ausbildungsjahr geplant und durchgeführt wird. Begleitet wird dieses Projekt von den jeweiligen Klassenlehrkräften.

Es dient zum Einen dazu, den Schüler_innen des ersten Ausbildungsjahres die Ausbildung zur/ zum Erzieher_in vorzustellen und die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen dieses Projektes näher kennenzulernen. Zum Anderen hat das dritte Lehrjahr so die Möglichkeit das pädagogische Geschick unter Beweis zu stellen und weitere Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen zu sammeln.
Die Rahmenbedingungen und Vorbereitungen waren von den Lehrkräften sehr offen gehalten. Darunter ist zu verstehen, dass wir das Projekt individuell als Klasse gestalten konnten. Wir hatten drei Vorbereitungstage, die wir uns selbstständig strukturieren mussten. Wir empfanden diese Vorbereitungszeit sehr knapp. Wichtig war, dass wir die vorhandenen Ressourcen nutzten, um die Finanzen so klein wie möglich zu halten.

Vorbereitungsphase: In der Vorbereitungszeit konnten wir uns als Klasse schnell darauf einigen, dass wir den ersten Tag nach den Bildungsbereichen gestalten wollen. Dazu teilten wir die Klasse in fünf Gruppen, die sich individuell auf Angebote zu ihrem jeweiligen Bildungsbereich vorbereiteten. Da ein Bildungsbereich übrig blieb, bearbeiteten wir diesen als Klasse gemeinsam. Außerdem haben sich einzelne Personen um organisatorische Angelegenheiten gekümmert.

Für den zweiten Tag hatten wir keinen engen Zeitplan, da wir diesen Tag zum näheren Kennenlernen für die neuen Schüler_innen nutzen wollten. Durch das pädagogische Können und viel Kreativität einiger Personen in der Klasse ist es uns gelungen, diesen Tag mit Spontanität und Flexibilität anzugehen.

Eindrücke der E17/2:
Das Projekt war aus unserer Sicht sehr aufwendig, jedoch sehr lehrreich im Umgang mit Gleichaltrigen und Älteren; so konnten wir viel von- und miteinander lernen. Es hat uns trotz Schwierigkeiten Spaß gemacht, sich selbstständig ideenreich entfalten zu können und unsere gemachten Erfahrungen weitergeben zu können. Außerdem war dieses Projekt eine Herausforderung, die wir als Klasse erfolgreich gemeistert haben.

Tipps & Tricks:

  • Vorbereitungszeit effektiv nutzen
  • Hilfe und Unterstützung untereinander suchen und geben
  • spontan und flexibel sein
  • abwechslungsreiche Aktivitäten auswählen
  • Offenheit gegenüber Aufgaben und anderen Menschen haben
  • Angebote vorab ausprobieren
  • gemeinsame Absprachen treffen und einhalten
  • genauen Zeitplan aufstellen
  • genügend didaktische Reserven einplanen

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat uns dieses Projekt als Klasse gestärkt und einzelne Personen konnten diese Herausforderung nutzen, um ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wir hatten viel Spaß und Freude daran und blicken gerne auf diese Erinnerung zurück.

Gutes Gelingen ! Eure E17/2

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