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Abitur mit berufsorientiertem Schwerpunkt Sozialwesen

Schülerinnen und Schüler können Psychologie (b) oder Pädagogik (b) als Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau im Schwerpunkt Sozialwesen wählen. Dies wird kombiniert mit Fächern auf grundlegendem Anforderungsniveau, um den Schwerpunkt zu betonen: Pädagogik/ Psychologie, Recht und/ oder Informatik.

Das Abitur wird nach der 13. Klasse als Zentralabitur abgelegt, überall anerkannt und berechtigt zum Studium an jeder Hoch- bzw. Fachhochschule, egal in welcher Fachrichtung.

Vorteile:

  • gute Voraussetzungen für ein Studium in den Fachrichtungen Psychologie oder Pädagogik, Kriminalistik
  • gute Chancen auf eine Lehrstelle im Bereich Erzieher oder Pfleger
  • Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit
  • neben rationaler Intelligenz Ausprägung der emotionalen Intelligenz

Psychologie in der Praxis

Der Psychologiekurs einer  11. Klasse des Oberstufenzentrums II Barnim, Abt. Berufliches Gymnasium war am   26.01. 2018   zu Gast im Gropiuskrankenhaus Eberswalde, um allgemeine Informationen über Aufbau und Aufgaben dieser Einrichtung aus erster Hand zu bekommen.

Es macht  einen Unterschied, ob wir uns Psychologie im Klassenraum aneignen oder ob wir einmal eine tolle Möglichkeit nutzen können, bereits in der 11. Klasse direkt in und aus der psychologischen Praxis  etwas zu erfahren.   Gleich fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forensischen Abteilung dieses Krankenhauses schenkten uns  ihre Aufmerksamkeit, gaben uns konkrete Einblicke in den alltäglichen Ablauf ihrer unterschiedlichen Tätigkeiten. Interessant für uns auch…die beruflichen Entwicklungswege der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir als Schülerinnen und Schüler des Sozialkurses sind dankbar über jede Anregung und Möglichkeit, dieses Berufsfeld und seine Handlungsfelder anschauen  zu können.

In kleineren Gruppen gab es die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsalltag des Bereiches Pflege und Erziehung zu erhalten, Frau Anja Zemke und Herr Christian Jödicke beantworteten unsere Fragen.

In der 13. Klasse befassen wir uns im Fach Psychologie mit psychotherapeutischen Konzepten, insofern waren die Informationen von Frau Sylvia Rakow, Bereich Fachtherapien, sehr wertvoll.

Herr Lennart Wolf erzählte uns von den Aufgaben des Sozialdienstes.

Hier im Krankenhaus gibt es einige berufliche Varianten, die auch für uns in der Berufs- und Studienwahl interessant sein können.

Die meisten Menschen kennen kaum Aufgaben und Inhalte der Diagnostik und Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen. Die Berufsbezeichnung Psychiater ist wohl schon geläufiger, aber auch hier gibt es immer noch verschwommene Ideen über die Tätigkeit. Geschweige denn, dass die komplexe und vielfältige  Arbeit der Forensischen Abteilung unseres hiesigen Krankenhauses bekannt ist. Die meist knappen Informationen aus den Medien in diesen Zusammenhängen machen Laien eher Angst als dass sie aufklären.

Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich für die Organisation dieses Vormittags bei Frau Michaela Buch.

Angestoßen und in die Wege geleitet hat all das Frau Szage, die engagierte Mutti  einer Schülerin des Kurses.

Melina Bogaczek und Vanessa Schwartz