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Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Sommerfest

28.06.2017

An diesem Tag gab es ein Sommerfest im OSZ II. In Deutschland feiert man Sommerfeste jedes Jahr.

Aber dieses Jahr war das Sommerfest anders, weil wir als Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern mit verschiedenen Kulturen alles vorbereitet haben. Wir haben die Deutschen eingeladen, uns kennenzulernen. Wir haben mit den Deutschen über unsere Heimat erzählt, auch über unsere Familien. Zu diesem Fest haben wir aus unseren Ländern bekanntes Essen gekocht und ein paar Informationen über unsere Flucht nach Deutschland auf Plakate geschrieben. Wir haben für alle Lieder aus unseren Ländern gesungen und anschließend ein bisschen getanzt. Es gab ein Volleyballturnier zwischen den Deutschen und den Flüchtlingen mit vielen Zuschauern.

Zum Schluss möchte ich mich bei den Deutschen bedanken, dass sie uns kennengelernt und unserer Einladung akzeptiert haben.

Salam Nassery, BFSG16_6

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Berufsorientierung für geflüchtete Jugendliche

15.06.2017

Viele Jugendliche aus unterschiedlichsten Ländern lernen seit mehr als einem Jahr an unserer Schule. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache ist auch die Berufsorientierung ein Ziel der Ausbildung. Wir konnten ein breites Angebot organisieren und schickten die Jugendlichen für jeweils 6 Wochen in den Metallbereich, zur Bautechnik, in die Küche, zu grünen Berufen der Landwirtschaft, ließen sie Holz bearbeiten und schulten sie im Umgang mit Computertechnik und Office-Anwendungen.

Die eine fand dabei bereits ihre zukünftige Berufung, der andere kann nun klar ausschließen, was er nicht tun möchte. So vielfältig das Angebot war, so unterschiedlich haben die Jugendlichen dies angenommen. In Ergänzung mit individueller Beratung zum Beispiel durch die Agentur für Arbeit Eberswalde oder Vertretern der Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer konnten Berufsvorstellungen geschärft werden und manche Träume auch auf eine reale Grundlage zurückgeholt werden.  Letztlich trug auch das selbstorganisierte Praktikum im Rahmen der Ausbildung dazu bei, dass sich die Jugendlichen individuell ausprobieren konnten, u. a. bei Autowerkstätten, in Pflegeeinrichtungen oder an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

stolze Hausbauer
ein Haus für die Tasche

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Berufsbildung in Deutschland und Polen

06. - 08.06.2017

Unter diesem Motto standen die Börse und der Kongress im polnischen Police, nahe Stettin, an dem auch unser Schulleiter teilnahm. Gemeinsam mit Vertretern der Oberstufenzentren aus Hennigsdorf, Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde betreuten wir den Präsentationsstand des Landes Brandenburg. Wir informierten über die Bildungsmöglichkeiten an unseren Einrichtungen, gaben Auskunft übder das duale System der Berufsausbildung in Deutschland und warben für attraktive Arbeitsperspektiven für polnische Lehrkräfte. Wir wurden unterstützt vom Staatssekretär, Herrn Dr. Th. Drescher, und dem Schulrat für Berufliche Bildung beim Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder), Herrn U. Falk.

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Europäisches Jugendparlament debattierte am OSZ II Barnim

22./ 23.05.2017

Erstmals tagte das europäische Jugendparlament in der Region und hinterließ Spuren bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Diese kamen aus der beruflichen Bildung des Oberstufenzentrums II Barnim und aus der 10. Jahrgangsstufe der Karl-Sellheim-Schule in Eberswalde.

Über 60 Schülerinnen und Schüler erfuhren in 2 Projekttagen, wie eine politische Debatte vorbereitet und gehalten wird und wie schwierig es ist, eigene Interessen gegen andere zu vertreten. Am ersten Tag wurde nach Teambildungsmaßnahmen in den Gruppen das strategische Vorgehen besprochen. Die Teamleiter hatten bereits mögliche Schwerpunkte vorbereitet und leiteten die Diskussion in den Arbeitsgruppen. Am Ende des ersten Tages dokumentierten Flipcharts, Post-Its, Whiteboard-Mindmaps und digitale Notizen die Ergebnisse der oft angeregten Diskussionen. Als die Schülerinnen
und Schüler am Nachmittag des ersten Tages die Teams verließen, begannen die Teamleiter mit der Ausformulierung der Resolutionen, welche Diskussionsgrundlage für die Debatte am Dienstag waren. Vor der Hauptdebatte am folgenden Tag wurden die Teams nochmals versammelt und die Strategie für die Interessenvertretung besprochen, einzelne Redner mussten gefunden werden, welche die Resolutionen vortrugen oder die Schlussformulierungen übernahmen.
Einem strengen Ablauf folgend wurde die Hauptdebatte geführt, es begann der Ausschuss Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter. Der Präsident erklärte für alle das Prozedere und achtete auf die strenge Einhaltung von Redeanlass und Redezeit. Am Schluss einer Teildebatte
stimmten alle Schülerinnen und Schüler durch Handzeichen ab, ob die Forderungen des Ausschusses an die EU-Politiker in Brüssel weitergeleitet werden.
Das Resolutionsheft fasst schließlich alle Ergebnisse zusammen und berichtet vom politischen Engagement der Schülerinnen und Schüler aus Eberswalde. Diese waren sehr verschieden, was ihre Begeisterung für die beiden Tage betrifft. Viele äußerten sich begeistert über die Möglichkeit, eine solche Debatte von Anfang bis zum Ende mitzuerleben. Andere Teilnehmer wünschten sich, mehr regionale und persönliche Bedeutsamkeit der Themen und letztlich waren einige Schülerinnen und Schüler auch enttäuscht, dass es so strenge Vorgaben bei den Themen und im Ablauf gab.
Politik und Demokratie konnten unmittelbar erlebt und mitgestaltet werden, vielleicht hat ja auch der ein oder andere Schüler eine neue Lebensaufgabe entdeckt.

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Brandenburgischer Lehrerinnen- und Lehrerpreis 2017

23.05.2017

Bereits zum dritten Mal (2012, 2015) konnte unsere Schule eine Ehrung anlässlich des Lehrerinnen- und Lehrerpreises 2017 entgegennehmen. Nominiert war Annett Borg, die von der Schulkonferenz vorgeschlagen wurde. Im Schreiben dazu heißt es:

"Frau Borg arbeitet als Lehrkraft im Bereich Gastgewerbe. Als ausgebildete Pädagogin im Fach Deutsch absolvierte Sie ein Zusatzstudium im Bereich Ernährung. Mit viel Fleiß, persönlichem Engagement und Einsatzbereitschaft  schaffte Sie es in kurzer Zeit, sich als Fachkraft im Bereich Gastgewerbe zu etablieren. Ihre Sach- und Fachkompetenz wird von den Auszubildenden und den Kollegen gleichermaßen geschätzt. So ist sie als aktives Mitglied im Prüfungsausschuss der Hotel- und Restaurantfachleute tätig. In ihrer täglichen Unterrichtsarbeit schafft sie es, Theorie und Praxis eng miteinander zu verknüpfen. Dies kommt besonders in den durchgeführten Exkursionen zu Hotels, welche nicht immer in unmittelbarer Nähe zu finden sind, zum Ausdruck. Ein Großteil der notwendigen und aufwendigen Organisation dieser Fahrten erfolgt in ihrer Freizeit. Oftmals gehen derartige Exkursionen über mehrere Tage. Über abendliche Veranstaltungen des Hotel- und Gaststättenverbandes hält sie engen Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben. Um bei den Auszubildenden nachhaltige Lernergebnisse zu sichern und Selbstständigkeit zu entwickeln, führt sie gemeinsam mit einer Kollegin jährliche Festtafelwettbewerbe im Oberstufenzentrum durch. Die Ergebnisse dieser Wettbewerbe werden allen Auszubildenden und Lehrkräften am OSZ zugänglich gemacht. Andere Auszubildende und Lehrkräfte werden bei der Bewertung des Erarbeiteten involviert. Erwähnenswert ist hier vor allem auch der hohe zeitliche Aufwand bei der Auswertung der Bewertungen. Dieser findet außerhalb der schulischen Arbeitszeit statt und wird von ihr mit größter Sorgfalt durchgeführt und mit entsprechenden Prämierungen der besten Leistungen ausgewertet. Frau Borg zeichnet sich außerdem als eine moderne, mit der Zeit gehende Lehrkraft aus. Sie nutzt die neuen Unterrichtsmedien, um die Attraktivität des Unterrichts zu steigern und somit ein größeres Interesse der Auszubildenden am Unterricht zu erzeugen bzw. ihnen den Nutzen der neuen Medien zu verdeutlichen.  So werden zum Beispiel die Auszubildenden angehalten, mithilfe des Computers selbstständig Aufgaben zu lösen.

Seit dem Schuljahr 15/16 leistet Frau Borg eine sehr gute Arbeit bei der Beschulung von Asylbewerbern im Fach Deutsch. Sehr engagiert arbeitet sie daran, den jugendlichen Asylbewerbern die deutsche Sprache schnell und anschaulich näher zu bringen um ihnen damit einen leichteren Einstieg in eine Ausbildung zu ermöglichen.

Frau Borgs Aktivitäten beschränken sich aber nicht nur auf den Unterricht. Sie gilt unter den Kolleginnen / Kollegen als geschätzter Gesprächspartner, da sie jedem mit Rat und Tat zur Seite steht. Jeder weiß um ihre Kompetenz zu alltäglichen Dingen, wie auch nichtalltäglichen Problemen. Besonders in Zeiten des Schreibens von Zeugnissen wird ein Großteil ihrer Freizeit gebunden durch die Unterstützung, die sie Kollegen zuteil werden lässt. Hier unterstützt sie aktiv die Kolleginnen / Kollegen, die mit Hard- und Software beim Zeugnisse schreiben  nicht so versiert sind.

Ein dritter wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit ist ihr Engagement als Vorsitzende des Lehrerrates am Oberstufenzentrum. Hier fungiert sie als aktiver und gleichagierender Partner des Schulleiters, wenn es um Personalfragen geht. Sie setzt sich für die Interessen der Kollegen ein und findet gemeinsam mit diesen und dem Schulleiter Kompromisslösungen in schwierigen Fällen."

Wir freuen uns für sie und mit ihr und gratulieren herzlich.

 

Foto: MBJS Land Brandenburg

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Anlagenmechaniker SHK auf Reisen

09.05.2017

Rundgang und Betriebsbesuch machen Theorie praxisnah

Die Anlagenmechaniker des zweiten Ausbildungsjahres für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik vom Oberstufenzentrum II Barnim machten sich in Begleitung von Fachlehrer Herr Plattig und Klassenlehrer Herr Rochow auf den Weg nach Thüringen.

Mit dem Reisebus und guter Laune ging es los. Ein Zwischenstopp auf den Weg nach Weimar führte die wissbegierigen Schüler nach Ohrdruf zum wasserbetriebenen Tobiashammer, einem Museum für alte Walz- und Schmiedekunst aus dem 14. Jahrhundert. Es gab viel Interessantes zu sehen.

Von dort aus ging es weiter nach Weimar, wo wir in das Hotel eincheckten. Eine nette Stadtführerin zeigte und erklärte uns in den 2 Stunden die Sehenswürdigkeiten und deren geschichtlichen Hintergründe. Bei der Führung konnten sich die Schüler auf die Spuren von Schiller, Goethe und Bach begeben. Danach lud uns die Firma Viega ins Restaurant ,,Köstritzer Schwarzbierhaus“ ein, wo schon eine köstliche Mahlzeit uns erwartete.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Großhering zur Firma Viega, dem Hauptereignis unserer Reise. Dort begannen wir mit dem Seminar über Systemtechnik und einem interessanten Rundgang durch die Werkshallen. Es war ein einmaliges Erlebnis zu sehen wie unsere alltäglichen Arbeitsmaterialien produziert werden. Nach dem Mittagessen zeigte uns der Seminarleiter F. Agthe die vielfältige Produktlinie der Firma. Zufrieden und mit einem Lied auf dem Lippen machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. Wir waren uns alle einig, dass dies eine lehrreiche und gelungene Fahrt war.

Klasse AMSHK15

Foto: Plattig

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Zukunftstag und Tag der offenen Tür 2017

27.04.2017

Seit über 20 Jahren sind wir erfolgreicher Partner der beruflichen Bildung und möchten Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I helfen, einen Beruf mit Anspruch und Zukunft zu finden.

Als Beitrag zum deutschlandweiten Zukunftstag 2017 öffneten wir unsere Fachlabore, Werkstätten und Unterrichtsräume, um praktische Schnupperstunden in all unseren Bildungsgängen für die Schülerinnen und Schüler durchzuführen und Interesse für eine Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich zu wecken.

Wir boten die einmalige Möglichkeit, in 3x90 Minuten drei unterschiedliche Berufe kennenzulernen. Auszubildende und Lehrkräfte übten mit den Gästen in unseren Werkstätten und Fachräumen erste berufstypische Handgriffe und erkundeten gemeinsam die Fähigkeiten und Kompetenzen für den Beruf. Sie informierten auch über Voraussetzungen und Zukunftsperspektiven.

Im beruflichen Gymnasium gab es die Möglichkeit zum Schnupperunterricht in den berufsorientierten Schwerpunkten, was auch sehr gut angenommen wurde.

Wir würden uns freuen, einige der Schülerinnen und Schüler im kommenden Ausbildungsjahr an unserer Schule wieder begrüßen zu dürfen, wenn sie sich für einen Beruf und die Ausbildung an unserem OSZ entschieden haben.

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Tag der offenen Tür am Beruflichen Gymnasium

18.02.2017

Wir luden alle Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Erziehungsberechtigte ein, sich über die Möglichkeiten eines Abiturs mit berufsorientiertem Schwerpunkt in Eberswalde zu informieren.

Aktive und ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Schulleitung waren bestens vorbereitet, um alle Fragen zu beantworten und über Inhalte, Anforderungen und Aktivitäten am Beruflichen Gymnasium Auskunft zu geben.

In zwei Informationsveranstaltungen wurden die interessierten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über den Bildungsgang und die Besonderheiten unseres Standortes informiert. Genauso machten wir auch deutlich, dass es Wege nach der 10. Klasse gibt, die auch zu einer höheren Qualifizierung führen, auch wenn man nicht die Berechtigung zum Besuch der gymnasieln Oberstufe erhält. In vielen Gesprächen wurde beispielsweise die 2-jährige Fachoberschule thematisiert.

Beim Rundgang durch die Schule ergaben sich besonders bei den Wahlfächern viele Gesprächsanlässe, um sich für den berufsorientierten Schwerpunkt, die zweite Fremdsprache oder das musisch-künstlerische Fach zu entscheiden. Erfreut waren wir besonder über Familien, die den Weg aus Prenzlau, Strausberg oder Mühlenbeck zu uns gefunden haben, weil sie genau das Angebot suchen, welches sie an unserer Schule finden.

Wir wünschen den zukünftigen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei den Prüfungen und freuen uns dann, sie bei uns im Jahrgang 11 aufnehmen zu können.

Lesen Sie auch den Bericht vom 20.02.2017 in der Lokalpresse.

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Exkursion als Vorbereitung für das eigene Projekt

09.02.2017

Die Idee, das Fach Kunst und das Fach Musik in einem Projekt zu verbinden, gab es schon lange. Doch nun wurde die Idee, durch eine Ausstellung im C/O Amerika Haus Berlin angeregt, mit konkreten Inhalten unterlegt. Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs besuchten die Ausstellung "Total Records", welche sich der künstlerischen Aufgabe des LP-Covers widmete. In Teams von Künstlern und Musikern machten sich die Schülerinnen und Schülern mit dem Ausbildungskonzept vertraut und erkundeten, nach welchen Kriterien die Cover zusammengestellt wurden. Entweder war es ein Fotograf, der die Musiker über längere Zeit begleitete, waren es "nackte Tatsachen", welche die Platte auf den Index brachte, oder die Originalität des Bildes (schwarz/weiß, 3D-Effekt, Aufmerksamkeit suchend).

In der Nachbereitung werden sich die Kurse mit den Coverfotos und der auf der LP veröffentlichten Musik auseinandersetzen und nach diesem Vorbild eine eigene Ausstellung im Beruflichen Gymnasium konzipieren. Hierfür sind fachübergreifende Kenntnisse notwendig und eine gute Kooperation der Schülerinnen und Schüler beider Kurse. Auf die Ergebnisse sind wir gespannt.

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Erstmals deutsche Zeugnisse für jugendliche Flüchtlinge

Seit September 2016 lernen die jugendlichen Flüchtlinge im Bildungsgang der Berufsfachschule Grundbildung Plus in unserer Schule. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache, was oberstes Ziel der Ausbildung ist, machen sich die Jugendlichen auch vertraut mit Mathematik, dem Sozial- und Wirtschaftssystem Deutschlands und unterschiedlichen Anforderungen der Berufsausbildung.

In jeweils 6 Wochen probieren sich die Jugendlichen in der Holztechnik (u. a. auch praktische Arbeit an der Werkbank), Bautechnik, Metalltechnik (u. a. auch technisches Zeichnen), in der Küche und in landwirtschaftlichen Berufen aus. Außerdem üben sie den Umgang und die Anwendung von IT zur Erstellung von Lebensläufen oder Recherche an Jobangeboten. Ergänzt wird dies durch ein zweiwöchiges Praktikum in der Metall- und Elektrotechnik, welches durch die Kooperation mit der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) möglich wurde.

All diese Inhalte werden nach unserem Curriculum unterrichtet und letzlich auch bewertet. Bis zum Tag der Zeugnisausgabe, welche in der Praktikumsausbildungsstätte der DAA Eberswalde stattfand, nahmen einige Jugendliche das Lernen noch nicht sehr ernst. Doch nun sehen sie, dass Zensuren ihre Leistungen wiederspiegeln und fragten nach, warum sie schlechter als andere seien oder entsprechende Fehlstunden aufgelistet wurden. Viele nahmen mit Stolz ihr Zeugnis entgegen und schickten ein Bild davon per Smartphone zu ihren Familien.

Am Ende des ersten Ausbildungsjahres im Juli können wir weitere Fortschritte dokumentieren und feststellen, welcher Jugendliche das Bildungsangebot wirklich nutzt und sich entwickelt hat.

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Deutschbücher für 100 Flüchtlinge

25.01.2017

Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 lernen ca. 100 Flüchtlinge im Alter von 16 bis 18 Jahre am OSZ II Barnim in Eberswalde, um nach zwei Jahren einen Schulabschluss zu erhalten und dann eine Ausbildung zu beginnen.

Am Anfang müssen zuerst einmal vor allem die Deutschkenntnisse trainiert werden. Dazu wurden alle Schülerinnen und Schüler in einem Deutschtest eingestuft, um anschließend sechs Deutschkurse auf drei verschiedenen Niveaustufen (Anfänger, mittleres Niveaus und Fortgeschrittene) anbieten zu können.

Die Deutschlehrerinnen haben für die Niveaustufen passende Bücher gefunden, standen dann aber vor dem Problem der Finanzierung. Hier kam die Schulstiftung der Sparkasse ins Spiel. Gleich nach Schuljahresbeginn beantragten die Deutschlehrerinnen bei der Schulstiftung der Sparkasse die Arbeits- und Kurshefte für die drei Niveaustufen.

Heute konnten die Arbeits- und Kurshefte an die begeisterten Schülerinnen und Schüler übergeben werden und gleich wurde die Arbeit mit den Heften begonnen.

Vielen Dank an die Schulstiftung der Sparkasse Barnim!

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REdUSE

30.09.2016

Gerade im gewerblich-technischen Bereich, wo viele Materialien in der täglichen Arbeit verarbeitet werden, sollten wir auch einen kritischen Blick auf die Besonderheit und die Mengen der Stoffe haben. Die Rohstoffe sind nicht endlos vorhanden, viele Materialien gehen dem Stoffkreislauf scheinbar verloren.

Die Präsentation begann mit der Feststellung, dass Lebensmittel für ca. 9 Milliarden Menschen jährlich hergestellt werden, also im Überfluss. Dennoch über 1 Milliarde Menschen in der Welt hungern und wir Lebensmittel wegwerfen. Dies war eine sehr eindeutige Botschaft, mit welcher der Referent von Multivision seine Veranstaltung begann. Das Wortspiel von Reduce (Reduzieren) – Reuse (Wiederverwenden) und Recycle (Zurückgewinnen) machte den 300 Schülerinnen und Schülern deutlich, dass jeder einzelne etwas für den sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen tun kann. Am Beispiel Handy wurde es auch wieder für jeden offensichtlich, dass wir sehr schnell der Verlockung des Konsums nachgeben und die gebundenen Ressourcen achtlos im Schrank oder gar auf dem Müll verschwinden und damit dem Materialkreislauf entzogen werden.

Viele Jugendliche verließen nachdenklich den Raum, einige regten sogar daran anknüpfende Aktionen an oder hatten Nachfragen zum Fairphone. Weitere Informationen sind auch bei Fairfuture abrufbar.

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Azubi des Monats September

Gerade am Beginn eines neuen Ausbildungsjahres ist es gut, wenn von erfolgreichen Ausbildungen berichtet wird. Vielleicht können durch die Kampagne der Kreishandwerkerschaft Barnim noch Jugendliche für einen Beruf interessiert werden, welcher in unserer Schule ausgebildet wird.

Obwohl wir in diesem Jahr in einigen Berufen eine wesentlich höhere Ausbildungszahl erreichen als in den zurück liegenden Jahren, gibt es immer noch freie Lehrstellen und unversorgte Jugendliche in der Region. Unser Aufruf an diese jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz: geht nochmals auf die Handwerksbetriebe zu, sucht nach Einstiegsqualifikationen oder Praktikumsplätzen. Die Region braucht Fachkräfte und keine perspektivlose Jugendlichen.

Der Bäckerlehrling Toni Fischer hat seine Chance erkannt und genutzt. Er hat eine Perspektive und Träume für das Berufsleben. Wir werden ihn in seinem letzten Ausbildungsabschnitt begleiten und unterstützen, damit er seine Ziele erreichen kann.

Mit freundlicher Genehmigung der Kreishandwerkerschaft Barnim, 22.09.2016

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Gesellenfreisprechung der Handwerkskammern Barnim und Uckermark

Anlässlich des Tages des Handwerks wurden in den Handwerkskammern Barnim und Uckermark die Gesellenfreisprechungen vorgenommen.

Aus unserer Schule wurden nach erfolgreichem Prüfungsabschluss junge Gesellinnen und Gesellen z. B. der Handwerke Bäcker, Friseur, Elektroniker, KFZ-Mechatroniker, Maler und Tischler freigesprochen und in das eigenständige Berufsleben entlassen. Eindrucksvoll dürften für die Jugendlichen der Freispruch und der Eid in Erinnerung bleiben, wenn z. B. die Innungsobermeister mit einem dem Handwerk typischen Werkzeug auf die linke und rechte Schulter schlagen, um damit die Freisprechung aus der Ausbidlungszeit vorzunehmen.

Stolz sind wir auch auf die erreichten schulischen Ergebnisse der Auszubildenden. Der Azubi des Monats Juli der Handwerkskammer Barnim Nikolas Monath beendete seine Tischlerlehrer mit 1.0 und überbrachte das Grußwort der Auszubildenden. Neben der regionalen Bedeutung des Handwerks erhielten auch 3 Schilder- und Lichtreklamehersteller der Bundesfachklasse, welche an unserer Schule ausgebildet werden, ihre Urkunden.

Wir gratulieren allen ehamligen Schülerinnen und Schülern und wünschen ein erfülltes, forderndes und erfolgreiches Berufsleben.

Mit freundlicher Genehmigung der Kreishandwerkerschaft Barnim, 02.09.2016

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Azubi des Monats August

Wir beginnen das Schuljahr mit einem der besten Schüler. In der dualen Ausbildung zum Elektroniker wurde Philipp Henck zum besten Auszubildenden des Monats der Kreishandwerkerschaft Barnim gekürt. Wir freuen uns, ihn auf diesem Weg begleiten zu können und seine schulische Ausbildung zu gestalten.

Mit freundlicher Genehmigung der Kreishandwerkerschaft Barnim, 02.09.2016

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