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Absolventen Abitur und Fachoberschule Juli 2015

LK Sozialwesen 1: Lisa-Marie Ackermann, Claudia Binder, Johannes Fügener, Lydia Graupe, Patricia Harnier, Gina Jahnke, Lucas Koschinski, Franziska Lindhorst, Anna-Maria Martens, Til Raeck, Nina Ratzlaff, Franziska Rohrbach, Jennifer Rose, Martin Teßmann, Lars Vollbrecht, Alex Zeiler; Tutorin: Diana Hopf; Foto: Bernhard Franz
LK Sozialwesen 2: Florian Ahlhelm, Lisa Brangewitz, Paul Glase, Michaela Jäger, Mandy Koch, Philipp Kreßmann, Maximilian Liber, Andrea Lukassen, Anja Lukassen, Lisa Meier, Maxi Voigt; Tutorin: Iris Hänsch; Foto: Bernhard Franz
LK Elektrotechnik: Julius Balk, Martin Bressel, Domenic Dornemann, Marcus Engel, Thomas Fillbach, Pascal Giese, Chris Goslinowski, Sebastian Gößl, Daniel Kapitula, Maik Kellner, Leon Kuper, Dominik Modest, Sebastian Robak, Alexander Spieß, Paul Viehstädt; Tutor: Lutz Rausche; Foto: Bernhard Franz
LK Wirtschaftswissenschaften: Maximilian Balk, Anne Behnisch, Robert Brachlow, Thanh Giang Duong, Julian Fürle, Isabell Langner, Martin Langner, Maximilian Lüssow, Nhung Pham Thi, Virginia Raetz, Sophia Strauß, Jenny Weber, Lisa-Christin Wegener, Andy Wendt, Erhard-Paul Wendt, Jurik Wolbrink (nicht auf dem Bild: Johannes Kruck); Tutor: Gert Bräuer; Foto: Bernhard Franz
FOS Technik 2-jährig: Demian Brosche, Jacob Dubiel, Julia Ender, Alexander Gundrum, Julian Jonas, Tom Teuber; Tutor: Ulf-Torsten Klepsch

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Verfolgt , Beobachtet , Ausspioniert - Ein Einblick in die Arbeit der Stasi

Zeitzeuge Haral Hauswald berichtet

Projektwoche 06.-10.07.2015

Wir, Schüler und Schülerinnen der 11ten und 12ten Klasse des OSZ II Barnims, gestalteten unsere Projektwoche vom 06.07–10.07.2015 zum Thema „DDR: die Stasizeit“ mit vielen neuen Erkenntnissen. Als Einführung in die Projektwoche wurde uns der Film „Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen„ gezeigt, wo wir einen ersten Einblick in diese Thematik bekommen haben. Im Nachhinein haben wir unsere Eindrücke zusammengetragen und konnten Fragen stellen, die von unserer Lehrerin Frau Rosch beantwortet wurden. Am Dienstag, den 07.07.2015 besuchten wir die Außenstelle der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) in Frankfurt(Oder).

Dort wurden wir freundlich von Frau Gehring empfangen und an die Thematik herangeführt. Sie erklärte im Allgemeinen die Struktur des Staatsicherheitsdienstes der DDR und ging speziell auf die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) und die Hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministerium der Stasi ein. Wir erfuhren, dass zum Ende der DDR im Jahre 1989 ca. 130 000 IMs und ca. 91 000 Hauptamtliche Mitarbeiter die Bürger der DDR ausspionierten. Nach einer kurzen Erholungspause erzählte Frau Gehring uns, wie die Stasi die betroffenen Menschen beobachtete, zum Beispiel mit einer Kamera in der Handtasche oder Gießkanne. Auch durch andere Mittel, wie der Post- und Telefonüberwachung, wurden die Bürger observiert. In selbstausgewählten Musterakten aus der Stasizeit arbeiteten wir an einer Zusammenfassung der wichtigsten Information zu einzelnen Beispielen. Bei Fragen stand Frau Gehring uns selbstverständlich zur Seite und beantwortete sie. Als wir unsere Recherchen beendet haben, holten uns Mitarbeiter des Archives ab und zeigten uns in einem weiteren Gebäude, die Karteikarten und die Stasiakten, die dort gelagert werden. Durch die Mitarbeiter der BStU konnten wir neue Erkenntnisse sammeln, die sehr interessant waren. Am Mittwoch trafen wir uns in Altenhof in der Fotoausstellung „Ruinen schaffen ohne Waffen“ von Harald Hauswald, der uns einen Film über seine gesammelten Information der Stasi  zeigte. Dafür wurden seine Bilder, die er selbst fotografiert hatte und als verboten galten, verwendet. Zu seinen Bildern wurde ein Text eingespielt mit dem Ablauf seiner Tätigkeiten in der DDR. Wir besprachen anschließend die Fotos seiner Ausstellung. Wir erhielten von ihm als Zeitzeugen, der von 35-40 IMs, im Bekannten- und Freundeskreis, bespitzelt wurde, Einblicke. Den Donnerstag nutzten wir für die Ergänzung unserer Ergebnisse untereinander und zur Vorbereitung unserer Präsentationen. Am Freitag, den 10.07.2015 werteten wir die Projektwoche aus und verglichen unsere Ausarbeitung.

Unsere Projektwoche war sehr hilfreich und zeigte uns wie die Gesellschaft in der Zeit der DDR funktioniert hat, wie die Bürger ausspioniert, behandelt und ausgenutzt wurden. Unser Fazit der Projektwoche ist, dass wir nicht gerne in der DDR aufgewachsen wären, da die Menschen untereinander kein Vertrauen hatten. Dies würde nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Die Projekttage waren sehr hilfreich, um einen Einblick in die DDR zu bekommen und in die Arbeit der Stasi. Früher oder später können wir unser Wissen anwenden, ob es im Geschichtsunterricht oder auf der Arbeit sei. Wir danken allen Beteiligten für ihre Hilfe, dieses Wissen zu erlangen, es war sehr interessant.

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Leichtathletiksportfest des beruflichen Gymnasiums

12.06.2015

Ein Sommertag - wie geschaffen für ein Sportfest unter freiem Himmel. Einzelne Regenwolken waren am Morgen noch zu sehen und einige Schüler sahen darin ihre Chance, dem Sportfest auf unserer schönen Außensportanlage zu entgehen. Doch die Wolken verzogen sich sehr schnell und gaben der Sonne freie Bahn.

Die Klassen hatten die Aufgabe, sich unter Leitung der Tutoren selbstständig zu erwärmen und auf den Wettkampf vorzubereiten. Anschließend waren Bestleistungen im 100m-Sprint, Kugelstoß, Weitsprung und Ausdauerlauf gefragt. Während Stoß- und Sprungübungen sehr kurzfristige Kraftentwicklungen forderten, war beim Ausdauerlauf in prallem Sonnenschein durchaus Kondition verlangt.

In der Sporthallen wurden begleitend noch ein Badminton- und Volleyballturnier ausgetragen, so dass vielfältige Aktivitäten gefragt waren.

Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern.

JG 11 weiblich: 1. Nadja Schilling, 2. Tyra Gärtner, 3. Selina Gutzmer
JG 11 männlich: 1. Florian Ludwig, 2. Janek Lischewski, 3. Kevin Zigann
JG 12 weiblich: 1. Julia Bohn, 2. Michelle Manicke, 3. Denise Behrend
JG 12 männlich: 1. Raif Windiks, 2. Ingo Plischke, 3. Kilian Kosminski

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Theaterpremiere 2015 Rendez-vous mit dem Tod

23.05.2015

Auch im 16. Jahr des Bestehens konnte die Theater-AG Probezeit unter Leitung von G. Bräuer überraschen. Noch vor Beginn der Vorstellung nahm er das Mikrofon zur Hand und informierte, dass es erstmalig in der Geschichte der AG kein fertiges Stück zu sehen gibt, sondern eine Zusammenstellung unterschiedlichster Textvorlagen zum Thema „TOD“.

Die Anspannung vor der Begegnung mit diesem Thema war im Saal zu spüren. Doch schon die ersten Bilder und Szenen machten deutlich, dass es nicht nur um Trauer und Schwermut geht, sondern auch durchaus heitere Akzente in der Auseinandersetzung mit dem Tod gesetzt werden. Eine Collage aus Gedichten, Essay, Liedtexten, Blog-Berichten und szenischen Passagen forderte von den Darstellern überzeugende Aktion und vom Publikum emotionale Bekenntnisse. Besonders das Ende des 1. Teils machte viele betroffen. Zitat aus dem Programmheft: "Die entstandene theatralische Performance stellt sich der Tatsache des Todes ehrlich und facettenreich, aber auch provokant und ohne Tabus."

Ein besonderer Effekt konnte durch die nahtlose Verbindung von Realität und Medien erzielt werden. In den Pausengesprächen und auf der Aftershow-Party waren das auch eher die ersten Gesprächsthemen, ehe man sich auch inhaltlich über das Erlebte austauschte. Es war sicherlich ein Wagnis, sich einem schwierigen Thema zu nähern, doch sollten die positiven Reaktionen des Publikums auf Stück, Darstellerleistung und Bühnenaufbau die Theater-AG bestärken, dieses Experiment gemeistert zu haben und ihrem Anspruch gerecht geworden zu sein: "Unser Leben wird angstfreier und gelassener, wenn es uns gelingt, dem Tod den Schrecken zu nehmen."

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Suppenküche à la Köche12

20.05.2015

Wir, die Klasse Köche 12, haben für die Suppenküche in der Eisenbahnstraße 84 ein 3-Gang-Menü gekocht. Wir hatten die Möglichkeit, uns ein Menü auszudenken und alle organisatorischen Angelegenheiten selbstständig zu klären. Dies war ein soziales Projekt, welches wir durch Spenden an unserer Schule durchführen konnten.

Stefanie Duckert

Klasse Köche12

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Lehrerweiterbildung - im Team und unterwegs

11.-13.05.2015

Einige Lehrkräfte der Abteilung 1 Metall-/ Elektrotechnik vom OSZ II Barnim nutzten die Gelegenheit zu einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Viega in Großheringen in Thüringen. In der Firma Viega werden Fittinge für die Sanitärinstallation aus Kupfer, Edelstahl und Guss hergestellt. Die Herstellung der Fittinge erfolgt überwiegend in automatisierten Fertigungsprozessen und bildet somit einen Bezug zu unseren Ausbildungsberufen Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker und Anlagenmechaniker. Wir bekamen außerdem einen Einblick in die Firmenstruktur, Mitarbeiterzahl und ökonomischen Zusammenhänge. Ein Besuch im Erfurter Kabarett „Die Arche“ und ein Stadtrundgang in Weimar rundeten die dreitägige Fahrt auch kulturell ab.

E. Brotmann

Das Lehrerteam bei Viega

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Brandenburgischer Lehrerinnen- und Lehrerpreis 2014

12.05.2015

Für unsere Schule ist es nicht nur ein Preis, sondern er hat gleich mehrfach einen Sondestatus. Von ca. 18.000 Lehrkräften im Land Brandenburg wurden 49 für den Preis nominiert, alle 3 Vorschläge für den Landkreis Barnim kamen aus der Stadt Eberswalde. Nur 2 Oberstufenzentren des Landes waren vertreten, außerdem hatten wir einen von 7 Männern gegen 42 Frauen ins Rennen geschickt.

André Haase, Lehrer für Musik und Englisch sowie stellvertretender Schulleiter, unterrichtet seit 1998 an unserer Schule und war zum Festakt in die Staatskanzlei in Potsdam eingeladen. Die Laudatio für die Nominierten des Landkreises Barnim verlas Ministerpräsident Dietmar Woidke, Glückwünsche und Blumen wurden auch vom Minister für Bildung, Jugend und Sport Günter Baaske überbracht. Und mit der Ehrung André Haases als Preisträger 2014 ist unsere Schule nun Heimstatt für bereits 2 ausgezeichnete Lehrkräfte.

Im Vorschlag der Schulkonferenz hieß es u.a.: "In Punkto Medienkompetenz ist er ein guter Ansprechpartner und Vorreiter für seine Kollegen. Er arbeitet federführend beim Medienentwicklungskonzept der Schule mit. Dank ihm sind die interaktiven Tafeln für die Kollegen kein rotes Tuch mehr und aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. [...] Intensiv kümmert er sich um die Arbeit der Schülervertreter aller Abteilungen des OSZ, leitet diese an und regt die Schüler zum Mitdenken an, damit Demokratie in der Schule nicht nur leere Worte bleiben."

v.l.n.r.: Ministerpräsident D. Woidke, R. Fausten (Gymnasium Finow), G. Andreae (Goethe-Oberschule), A. Haase (OSZ II Barnim), Bildungsminister G. Baaske
v.l.n.r.: Ministerpräsident D. Woidke, R. Fausten (Gymnasium Finow), G. Andreae (Goethe-Oberschule), A. Haase (OSZ II Barnim), Bildungsminister G. Baaske
alle Preisträger des Lehrerinnen- und Lehrerpreises 2014
alle Preisträger des Lehrerinnen- und Lehrerpreises 2014
alle Nominierten des Lehrerinnen- und Lehrerpreises 2014
alle Nominierten des Lehrerinnen- und Lehrerpreises 2014

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Klarsicht - der Mitmachparcours der BzgA macht Station in Eberswalde

07. / 08.05.2015

Vor vielen Jahren (2008) hat sich das OSZ II Barnim um den Mitmachparcours "Klarsicht" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bemüht und nun ist es uns gelungen, diesen für zwei Tage in Eberswalde zu stationieren. Es war der 380. Einsatz dieser Kampagne und er konnte ca. 300 Schülerinnen und Schüler aktivieren.

In enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim und verschiedenen Akteuren der Suchtprävention und Suchtberatung, z. B. Experience Eberswalde, wurden 5 Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7 durchgeführt, in welchen sie mit den Gefahren der Abhängikeit von Alkohol und Tabak konfrontiert und für die aktive Auseinandersetzung mit den Themen motiviert wurden. Mehrere Schulen der Stadt und näheren Umgebung waren beteiligt, so dass 4 Bildungsgänge, 5 Jahrgänge und 5 Schulen eingebunden werden konnten.

An den 5 Mitmachstationen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit den Schwerpunkten in Form von Talkshow, kreativer Werbeidee, Flaschendrehen oder Zigarettenmodell und konnten im "Drunk-Buster" das Sehvermögen bei 1,5 Promille testen.

Mit dem Parcours können wir den Griff zur Zigarette oder zum Drink in der Disko nicht verhindern, doch wir möchten sensibilisieren und thematisieren, damit sich die Jugendlichen ihres Handelns und ihrer Verantwortung für die eigene Gesundheit bewusst werden.

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Ehemalige Lehrkräfte besuchen das OSZ

07.05.2015

Das 20-jährige Jubiläum unserer Schule war Anlass, unsere Lehrkräfte im Ruhestand einzuladen und mit ihnen die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

Schon beim Sektempfang gab es ein großes "Hallo" und erste fragende Gesichter, wer denn die ein oder der andere sei. Doch es gab immer jemanden, der sich an Namen und Gesichter sicher erinnern konnte. Spätestens die herzlichen Umarmungen machten deutlich, dass unsere Senioren, auch wenn sie aus dem aktiven Schulleben ausgeschieden sind, nicht vergessen sind.

Es gab eine Menge zu erzählen, was sich in den letzten Jahren bei den Ehemaligen und den aktiven Lehrkräften ereignet hat. Der Lärmpegel überstieg den einer Schulklasse um einiges, so lebhaft waren die Gespräche.

Nach einem Erinnerungsfoto an den Tag machten wir noch einen Rundgang durch die Abteilungen, um besonders die technischen Neuerungen vorzuführen. Ein liebevolles "Auf Wiedersehen" oder ein freundliches "Tschüss" waren auch eine Anerkennung für das Vorbereitungsteam des Tages, welches sich sehr engagiert um Empfang, Kaffeetafel und Kuchen bemüht hat.

die ehemaligen Lehrkräfte des OSZ
Ehemalige und aktive Lehrkräfte beim traditionellen Foto am Haupteingang

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Außerschulischer Lernort bringt neue Erkenntnisse

07.05.2015

Erneut hatten 13 Schülerinnen und Schüler des OSZ II Barnim Berufliches Gymnasium die Möglichkeit ein informatives Seminar zu besuchen, welches sich mit der Thematik „Konflikte“ beschäftigte.

Dipl. Psychologe Sebastian Seidel war wiederholt dazu bereit, die Schüler des 12. Jahrgangs und ihre Lehrerin Frau Ines Forbrig dabei zu unterstützen und bereitete ein sehr interessantes Seminar vor. Bei diesem 2. Treffen im Angermünder Bildungswerk wurde detaillierter auf die Thematik einer Seminararbeit eingegangen, welche die Gymnasiasten schreiben müssen.

Mit der Hilfe einer lockeren Gestaltung dieses halben Tages war es für alle möglich eine anstrengende oder angespannte Atmosphäre zu vermeiden. Herr Seidel verknüpfte geschickt die Aufnahme von Informationen sowie die aktive Teilnahme an der Wissenserarbeitung mit amüsanten und aufschlussreichen Rollenspielen. Gemeinsam startete der Kurs in einen schönen Tag und klärte zu Beginn die benötigten Grundlagen.

Über den Tag hinweg beschäftigten wir uns mit primären Fragen wie z.B. „Was sind Konflikte?, Wie entstehen sie? Wie soll damit möglichst erfolgreich umgegangen werden?, und wie kann man sie lösen, wenn sie unvermeidbar waren?“ Hilfreich waren hierbei die Kenntnisse des ersten  Seminarkurses am 15.01.2015 hinsichtlich der Kommunikation. Darüber hinaus fanden Diskussionen statt und zu guter Letzt konnten Gruppen intern und mit der Hilfe Herrn Seidels Fragen bezüglich der anstehenden Seminararbeiten gestellt und beantwortet werden. Mittels dieser konstruktiven und unterhaltsamen Stunden kamen alle Teilnehmer ihrer Arbeiten ein großes Stück näher oder konnten daran weiterarbeiten.

Beatrice Jenning, 12S1

  • Kommunikationstraining 1
  • Kommunikationstraining 2
  • Kommunikationstraining 3

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Sieger des Fußballpokalturniers 2015

06.05.2015

Das Fußballturnier der beruflichen Schulen des Landes Brandenburg um den Pokal des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport fand in Neuruppin statt. Es waren 12 Mannschaften aus Schulen des gesamten Bundeslandes gemeldet. Unsere Mannschaft war konditionell und spielerisch sehr stark. Der Torwart kassierte nur einen Treffer und die Mannschaft blieb in allen Spielen ungeschlagen. Somit konnte unser Team den Sieg erringen und der erkämpfte Pokal bleibt nun für 2 Jahre bei uns.

v.l.n.r.: J. Popinga, F. Wolf, N. Lange, Ph. Keller, R. Windieks, S. Bochow, G. Burghause, P. Schuster; vorn: P. Ziethen, J. Seltenheim

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Exkursion zur Firma Leipa Georg Leinfelder GmbH

05.05.2015

Wir, die Auszubildenden der Klasse IM13 (Industriemechaniker im 2. Lehrjahr), und unsere Fachlehrer Frau Fritz und Herr Philipp unternahmen eine Betriebsbesichtigung in die Papierfabrik Leipa. Drei Lehrlinge von uns, die dort lernen, haben im Vorfeld bereits einen Vorgeschmack gegeben. Die anderen Schüler absolvieren ihre Ausbildung in Metall verarbeitenden bzw. Instandhaltungsbetrieben. Für die meisten von uns war also die Papier verarbeitende Industrie Neuland.
Herr Mägel, der Ausbildungsleiter, führte uns durch den Betrieb, nachdem wir belehrt und mit Warnwesten sowie Funkgeräten ausgestattet wurden. Von der Altpapierannahmestelle bis hin zum Versand der fertigen Papierrollen konnten wir sehr ausführlich die Produktion mit verfolgen. 3 große Papiermaschinen sind das Herzstück des Betriebes. Aber auch diverse Werkstätten sind notwendig, wie z.B. die Walzenwerkstatt. So eine Walze verschleißt im Laufe der Zeit und muss nachgearbeitet werden. Es ist erstaunlich, wie komplex so eine Walze aufgebaut ist. In ihr befindet sich beispielsweise ein Wasserkühlsystem.

In dieser Firma läuft fast alles automatisch ab. Die Arbeitskräfte sind zum größten Teil Beobachter des Fertigungsprozesses, müssen aber im Schadensfall Fehler beheben - das gehört zu den Aufgaben eines Industriemechanikers. Zunächst wird also das Altpapier aufbereitet. Leider sind dazu etliche Arbeitsschritte notwendig, da sich in dem Ausgangsstoff auch anderer Müll (CDs, Fußball, Metallklammern, Kunststoff…) befindet. Der Stoffbrei wird von Stufe zu Stufe unter hohem Druck bei unangenehm schweißtreibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu dem Fertigpapierstoff verarbeitet. Über eine schrittweise Trockenpartie entwickelt sich der fertige Tambour (Papierrolle). Die anschließende Rollenschneidmaschine bearbeitet ihn auf Endverbrauchergrößen, die Roboter technisch verpackt werden. Über ein Fördersystem gelangen diese Produkte ins Fertigwarenlager, wo sie mit Flurförderzeugen (große Gabelstapler) logistisch geordnet werden. Papierrollen mit 2-35t Gewicht und 2,6 -150km Ausrolllänge verlassen den Betrieb in weiterverarbeitende Betriebe auch ins Ausland.

Im Namen der Klasse IM13
Heidrun Fritz

Klasse IM13 bei LEIPA

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Zukunftstag 2015

23.04.2015

Ein Beruf an einem Tag, drei Berufsbilder in jeweils 90 Minuten – unsere Schule hat sich am Zukunftstag 2015 beteiligt und alle Klassenzimmer, Labore, Fachräume und Werkstätten geöffnet. In Vorabsprachen mit Schulen aus Eberswalde, Finowfurt und Zepernick sowie über das Onlineportal des Zukunftstages Brandenburg konnten wir über 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-12 gewinnen, sich einen einBlick in unsere Schule und die angebotenen Ausbildungsberufe zu verschaffen.

Besonders starke Resonanz gab es im gastgewerblichen Bereich, doch auch Holzberufe und elektrotechnische Berufe waren nachgefragt. Besonders interessant fanden wir natürlich auch jene Momente, in denen die Jungs und Mädchen in für sie untypische Berufsbilder hineingeschnuppert haben und somit zeigten, dass sie wirklich noch in der Orientierungsphase sind.

Wir freuten uns über das gute Feedback einiger TeilnehmerInnen und Gastlehrkräfte zu diesem Tag und werden sicherlich auch im kommenden Jahr unsere Schule am Zukunftstag 2016 öffnen.

Gleitlagermodell
Gleitlagermodell
Holztechnik - Stuhl
Holztechnik
Tischlerin bei der Konstruktion
Tischlerin bei der Konstruktion
Friseurhandwerk
Friseurhandwerk
Maler in Aktion
Maler in Aktion
Köche präsentieren ihr Obst
Guten Appetit!

Am Nachmittag nutzen wir die Chance, interessierten Besuchern nochmals die Ergebnisse unserer Projektarbeit „denkmal aktiv“ vorzustellen. Alle drei Partner der Eberswalder Schulen (OSZ II Barnim, Karl-Sellheim-Oberschule, Nordendschule) fassten in einer Kurzpräsentation von 15 Minuten die Vorhaben, die Arbeit und die Ergebnisse ihrer Projekte zusammen und gaben einen wertvollen einBlick in die Denkmalarbeit vor Ort.

Eröffnung der Veranstaltung
Eröffnung der Veranstaltung
Nordendschule Eberswalde
Nordendschule Eberswalde
Modell des Aussichtsturms
Modell des Aussichtsturms
Dr. Wera Groß (BLDAM)
Dr. Wera Groß (BLDAM)
Karl-Dietrich Laffin (Wasserturm Finow)
Karl-Dietrich Laffin (Wasserturm Finow)
Schüler der Sellheim-Schule im Pressegespräch
Schüler der Sellheim-Schule im Pressegespräch

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Werksbesichtigung bei Viessmann

21.04.2015

Im Rahmen unserer Projektwoche besuchten wir, die Klasse AM14 sowie die Fachlehrer Herr Plattig & Herr Rochow, die Viessmann Werke in Berlin Rudow. Die Viessmann Group ist technologischer Schrittmacher der Heizungsbranche. Dafür steht der Name Viessmann, und deren Mitarbeiter sorgen dafür, dass Sie jeden Tag aufs Neue diesem Ruf gerecht werden. Jährlich besuchen 25.000 Gäste den Unternehmensstammsitz in Allendorf (Eder) oder andere Standorte der Viessmann Group. Wir sahen die Herstellung von verschiedenen Heizkesseln, von der Fertigstellung bis zur Versandvorbereitung. Es war für unsere Klasse eine interessante und informative Schulveranstaltung.

Klasse AM14 im Werk

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Ein Tag voller Energie

31.03.2015

Wir nutzen sie täglich und doch machen wir uns wenige Gedanken darüber, wie die Energie bis an unsere Geräte kommt. Erst, wenn sie nicht mehr verfügbar ist, bemerken wir ihre große Bedeutung. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Wissensbestände zu erweitern, lud sich der Kurs Elektrotechnik 12 des Beruflichen Gymnasiums MitarbeiterInnen und Auszubildende der E.DIS AG ein, welche mit der Regionaltour "Schule" vor Ort kamen.

In einem sehr lebendigen Einstiegsvortrag, welcher alltägliche Situationen als Ausgangspunkt nahm, um letztlich auf physikalische Phänomene zu stoßen, wurden Grundlagen der Energiegewinnung, -übertragung und privaten –nutzung vermittelt. Anschließend stellten ein Monteur und Auszubildende des Unternehmens unterschiedliche Berufe mit ihren Tätigkeitsfeldern und Anforderungen vor. Auf aktuellen Leitungsplänen konnten die Schüler die direkte Anbindung ihres Wohnhauses nachvollziehen.

Mit Hilfe eines Fahrradergometers und eines großen Displays konnten die Schüler selbst erfahren, wie viel Kraft und Bewegung notwendig sind, um eine bestimmte Strecke zu absolvieren und die entsprechende Energie dafür verfügbar zu machen. Weniger eigene Bewegungsenergie war dann beim Segway-Parcours über den Schulhof notwendig. Hier ging es um Geschicklichkeit beim Fahren und Perspektiven für zukünftige Fortbewegungsmittel gespeist mit Energie. Dieser Programmpunkt konnte dank der großen Unterstützung durch den Landkreis Barnim ergänzt werden, denn die Schüler durften die Technik des Opel Ampera, welcher das Dienstfahrzeug des Landrates ist, bestaunen, sich erläutern lassen und schließlich für eine kleine Probefahrt selber erleben.

Die Erkenntnisse des Tages, die persönlichen Erfahrungen und die Erwartungen an die Zukunft können im Laufe der nächsten Wochen in einem Wettbewerb unter dem Motto "Wie stelle ich mir die Energieversorgung  im Jahr 2030 vor" verarbeitet werden.

Wir danken der E.DIS AG und dem Landkreis Barnim für die Unterstützung des Projekttages und hoffen auf eine Fortführung im nächsten Jahr.

Aktionstag
Ausrüstung eines Montagewagens (I)
Schüler des Kurses ET12
lebendiger Vortrag
Ausrüstung eines Montagewagens (II)
Computertechnik zur Leitungskontrolle

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Besuch der Bundeswehrakademie in Strausberg

24.03.2015

Die Klassen ML13, FPH13 und die BOB3_13 wurden um 8.30Uhr von einem Bundeswehrbus am Oberstufenzentrum abgeholt. Im Bus begrüßte uns Frau Schöneburg-König und informierte uns über den Tagesablauf. Nach ca. 45-minütiger Fahrt erreichten wir die Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation (AIK) in Strausberg. Dort wurden wir von Jugendoffizier Herrn Hauptmann Schmidt begrüßt.

In der AIK hörten wir fünf Kurzvorträge über die verschiedenen Aufgaben der Bundeswehr:

Für unsere Schüler waren diese Vorträge informativ und spannend dargestellt. Anschließend wurden wir zum Mittagessen in die Kantine der AIK eingeladen, wo rege Diskussionen über die zuvor gehörten Vorträge stattfanden. Zum Schluss der Vortragsreihe stellten die Referenten in einer Gesprächsrunde ihre persönlichen Laufbahnen vor und jeder Azubi bekam zum Abschluss ein Gruppenfoto geschenkt. Um 14.00Uhr wurden wir von der Bundeswehr wieder zum OSZ zurückgefahren.

Fazit der Informationsveranstaltung: Die Azubis fanden die Informationen sehr interessant. Viele von Ihnen wollen sich noch intensiver mit der Bundeswehr auseinandersetzen. Das OSZ hofft auf eine weitere ausbauende Partnerschaft mit der Bundeswehr.

Hans Schellpeper

 

Gruppenfoto for der AIK Strausberg
Die Klassen ML13, FPH13 und BOB3_13 bei der AIK in Strausberg

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Mehl ist nicht nur weißer Staub

03.03.2015

Die Auszubildenden des Bäckerhandwerks (Bä13) unter Leitung Ihrer Fachlehrerin Frau Kraußer trafen sich mit Herrn Wernsdorf von der Firma Kampffmayer Schüttmühle Berlin zum Test von Mehlen mit unterschiedlichem Ausmahlungsgrad und unterschiedlichen Klebereigenschaften. Beim Herstellen von Broten mit unterschiedlichen Mehlen staunten die Auszubildenden nicht schlecht über die unterschiedlichen Backeigenschaften. Qualitätsunterschiede ergeben sich eben nicht nur durch die angewandte Backtechnologie, sondern in erster Linie auch durch die verschiedenen Rohstoffe. Für die Auszubildenden war dies eine überaus lehrreiche Erfahrung.

  • Mehlauswahl
  • Backergebnisse

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Tag der offenen Tür am beruflichen Gymnasium

21.02.2015

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen hatten die Möglichkeit, unser berufliches Gymnasium kennenzulernen. Aktive und ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte informierten über Unterrichtsinhalte, Leistungsanforderungen und Perspektiven der Abiturausbildung mit beruflichem Schwerpunkt.

Technik (Elektrotechnik, Gestaltungs- und Medientechnik), Sozialwesen (Psychologie, Pädagogik) und Wirtschaftswissenschaften präsentierten die besonderen Inhalte ihrer Schwerpunkte, die Schulleitung berichtete über die allgemeine Unterrichtsorganisation. AGs und die Schülervertretung waren ebenso vertreten.

Viele Gäste nutzten das Angebot und wir hoffen, dass sich das Interesse in aktiven Bewerbungen zum neuen Schuljahr niederschlägt.

Impressionen vom Tag der offenen Tür 2015
Psychologie bildhaft
Impressionen vom Tag der offenen Tür 2015
Theater AG Probezeit
Impressionen vom Tag der offenen Tür 2015
Anforderungstests
Impressionen vom Tag der offenen Tür 2015
biologisches Experiment

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Exkursion zur Firma Multi Cut GmbH

12.02.2015

Zur Tradition für die Konstruktionsmechaniker des 2. Lehrjahres ist die Besichtigung von Multi Cut geworden. Im Lernfeld 5 werden unter anderem Trennverfahren besprochen. Ein zukunftsträchtiges Verfahren ist das Wasserstrahlschneiden, welches bis zu einer Blechdicke von 290 mm durchgeführt werden kann. Es hat viele Vorteile, z.B. kein Verzug der Bauteile, da ohne Wärmeeinfluss geschnitten wird.

Die Auszubildenden der Klasse KM13 und die Fachlehrer Herr Rochow und Frau Fritz wurden vom Werkstattleiter Herrn Fischbach durch den Betrieb geführt. Drei Wasserstrahlmaschinen schneiden beliebige Formen aus unterschiedlich starken Blechen aus. Der Aufbau, die Funktionsweise der Maschine und der Fertigungsablauf wurden nun praktisch demonstriert. Bestimmte Einflussfaktoren auf die Qualität der Werkstücke konnte man erahnen.

Die Firma Multi Cut GmbH stellt in Zusammenarbeit mit Kupper Mechanik GmbH sehr komplexe Bauteile für die verschiedensten Industrie-, aber auch Haushaltsbereiche her. Demzufolge gibt es dort noch viele andere Bearbeitungsmaschinen: Plasmaschneidmaschine, Walze, CNC-Drehmaschine, Fräsbearbeitungszentrum, großer Glühofen, Schweißautomaten …

Den Auszubildenden wurde nicht nur das spezielle Schneidverfahren näher gebracht, es wurde auch gezeigt, wie sich ein Produkt aus einem Flachstahl mitunter zu einem komplizierten rotationsymmetrischen Bauteil fertigen lässt.

Ein Dankeschön an Herrn Fischbach.

Heidrun Fritz im Namen der Klasse KM13

Klasse KM13 bei Multi Cut

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Spende an "Für Frauen e.V. Barnim"

v.l.n.r.: Schulleiterin H. Borecky und A. Gohlke, Foto: E. Brotmann OSZ II Barnim

28.01.2015

Viele Aussteller und Kollegen des OSZ II spenden jedes Jahr Preise für die Tombola anlässlich des Berufemarktes. Beim 19. Eberswalder Berufemarkt kamen dabei erfreuliche 215 € zusammen. Diesmal erhielt die Hälfte des Erlöses der Verein „Für Frauen e.V.“. Die andere Hälfte bekommt der Förderverein des OSZ II Barnim. Die Schulleiterin Heike Borecky überreichte der Leiterin des Vereins „Für Frauen e.V.“, Frau Astrid Gohlke, den Scheck. Das Geld wird dringend für die Renovierung der Wohnungen des Barnimer Frauenhauses gebraucht. Ein Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben.

 

Evelyn Brotmann OSZ II Barnim

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19. Berufemarkt

24.01.2015


Mit unverkennbarem Interesse der brandenburgischen Landespolitik wurde der 19. Berufemarkt wieder erfolgreich durchgeführt. Politik, Besucher und Aussteller zeigten sich am Ende des Tages mit dem Ergebnis zufrieden.

Lesen Sie hier mehr dazu.

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Kommunikation allumfassend

15.01.2015

Kommunikation ist ein komplexes Thema und birgt viele Schwierigkeiten, zum Beispiel in Form von Missverständnissen, in sich, welche zu Konflikten führen können. Es ist ein Thema, welches man nicht innerhalb weniger Stunden aufdecken kann, auf Grund der vielschichtigen Perspektiven, Ebenen und subjektiven Emotionen. Ein jeder Mann benötigt und benutzt die Kommunikation, um sich seinen Mitmenschen mitzuteilen. Ein Zitat von Paul Watzlawick „Man kann nicht, nicht kommunizieren“, beinhaltet die Tatsache, dass eine Kommunikation immer stattfindet, sei´s verbal oder nonverbal.

Der Besuch im ABW (Angermünder Bildungswerk GmbH) gab uns (Seminarkurs 12 des OSZ ll Barnims) weiteren Aufschluss über dieses Thema. Wir verbrachten einen aufschlussreichen und unterhaltsamen Tag dort. Begleitet wurden wir von Herrn Stephan Seidel (Psychologe) und Frau Jaqueline Wulff (Sozialpädagogin).

Beide können aus ihren Erfahrungen schöpfen und sind in der Lage, auf Grund ihrer freundlichen, offenen Art die Themen zu veranschaulichen und verständlich zu vermitteln. Wir waren begeistert und das nicht nur von den kompetenten Mitarbeitern, sondern auch von den vielfältigen Angeboten die das ABW zu bieten hat. „Gestrandete“, also perspektivlose Jugendliche oder Langzeitarbeitslose werden im ABW aufgefangen und individuell betreut. Frau Susann Höft (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied) hieß uns mit freundlichen Worten herzlich willkommen. Schon von Beginn an war eines nicht zu übersehen: sie alle drei sind engagiert und haben hohes Interesse daran Menschen zu helfen und gehen in ihrer Arbeit auf.

Da unsere Seminararbeit auf dem Fach Psychologie basiert und die Thematik der Konflikte umfasst, haben wir uns gefreut, dass dieses Seminar im Angermünder Bildungswerk möglich war. Sowohl die für uns erforderliche Thematik der Konflikte wurde dargestellt, als auch die grundlegende Thematik der Kommunikation aufgefrischt. Wir als interessierte Schüler wären sehr erfreut über ein weiteres aufschlussreiches Seminar in dieser Einrichtung.

Pia Kirschnick, 12S1

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Exkursion zur Firma Finow Rohrsysteme GmbH

11.12.2014

Wir lernen den Beruf des Konstruktionsmechanikers und besuchten mit zwei anderen Berufsgruppen (Anlagenmechaniker Industrie, Fachpraktiker für Metalltechnik) sowie 2 Lehrern den Betrieb Finow Rohrsysteme GmbH.

Herr Barke und Herr Schnäbeli führten uns zwei Stunden durch die Firma. Nach der Belehrung und einem geschichtlichen Überblick erhielten wir wissenswerte Informationen über das Induktionsverfahren, welches dort v.a. zum Biegen großer dickwandiger Rohre verwendet wird. Eine separate Sandstrahlhalle, ein großer befahrbarer Glühofen waren ebenfalls neu für uns. Aber auch viele andere Fertigungsverfahren wie Drehen, Fräsen, Schweißen waren zu sehen. Außerdem bekamen wir Einblick in die Komplexität des Produktionsprozesses. Wir waren erstaunt, was bezüglich der Materialprüfung, Werkstoffsignierung, Fertigungsprüfung und Versandüberwachung zu beachten ist.

Klasse KM13 des OSZII Barnim

Klasse KM13 bei Finow Rohrsysteme GmbH

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Eine musikalische Geschichtsstunde - Musical "Hinterm Horizont"

25.11.2014

Im 25. Jahr des Mauerfalls begaben sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 des Beruflichen Gymnasiums auf eine historische und musikalische Zeitreise mit dem Musicalbesuch „Hinterm Horizont“. Am Ort der ehemaligen Teilung von Berlin, auf dem Potsdamer Platz, erlebten wir die Geschichte von Jenny, die sich als Ost-Berlinerin in Udo L., den West-Deutschen, verliebt. Eine abenteuerliche Geschichte über Familie, Gesellschaft, freiheitliches Denken und Stasi-Überwachung begeisterte uns für 2.5 Stunden. Die Geschichte verband bekannte und weniger bekannte Lieder Udo Lindenbergs, führte nach Berlin – Moskau – Hamburg, und ließ fast beiläufig Zeugnisse der ostdeutschen Geschichte vorbeiziehen. Überwachungsvideos der Stasi und filmisch nachgestellte Szenen der Musicalhandlung gaben eine Menge Gesprächsstoff für den Heimweg.

Uns hat die Verbindung von Geschichte und Fiktion gefallen und beim nächsten Singen von "Hinterm Horizont" im Unterricht werden wir sicherlich an diesen Abend denken.

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Besuch der BERLINER-KINDL-SCHULTHEISS-BRAUEREI

Bierbrauprozess im Schema

19.11.2014

Die Brauerei in der Berliner Indira-Gandhi-Straße 66-69 ist ein Gelände mit langer Tradition. Zu Beginn der Führung erhielten wir einen Einblick in die lange Geschichte der Braukunst in Berlin und wie sich diese durch die Teilung der Stadt unterschiedlich entwickelt hat. In einem Imagefilm wurde sehr anschaulich der Brauprozess erläutert. Das Bier benötigt ungefähr 30 Tage, ehe es abgefüllt wird. Beim Rundgang übers Betriebsgelände konnte man die riesigen Reifesilos sehen oder einen Blick in die Maischpfanne oder Whirlpoolpfanne werfen. Am interessantesten war dann aber für die Mechatroniker der Blick in die automatisierte Flaschenabfüllanlage. Hier wurden tausende von Flaschen gewaschen, befüllt, etikettiert und verpackt. Alles in sehr schnellem Tempo, aber die Geschwindigkeit konnte über Frequenzumrichter variabel geregelt werden. Zu unserem Glück gab es mehrere kleine Störungen, die aber rasch vom Bedienpersonal behoben wurden. Ohne den Menschen geht es also doch nicht! Ob sich die Mechatroniker abwerben lassen, weil es pro Woche einen Kasten Getränke nach Wahl als Deputat gibt, wird die Zukunft zeigen. Bei gutem Essen bedankten sich die Schüler der MT11 bei ihrem Klassenleiter Herrn Jönsson.

E. Brotmann

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Jeder Wein hat seine Hefen, jedes Mehl seine Kleien

11.11.2014

Unter dem Motto „Mehl ist nicht gleich Mehl“ wurden durch Auszubildende im Bäckerhandwerk des 3. Lehrjahres Baguettes mit verschiedenen Mehlen aber gleichen Verarbeitungsparametern hergestellt. Die abgebackenen Baguettes wiesen verschiedene Krumenbilder, unterschiedliche Größen und unterschiedlichen Geschmack auf. Die Bäckerazubis erkannten, dass verschieden kleberstarke und kleberarme Mehle auch unterschiedliche Backergebnisse zur Folge haben.

Wir danken der Firma Kampffmeyer für die Unterstützung des Projekttages.

  • Mehlmischung
  • Mehlverarbeitung

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Abschlussfahrt der Klasse Anlagenmechaniker 11 (SHK)

Klasse AM11 mit Ihren Lehrkräften

Am 11.11.2014 traf sich die Klasse AM 11 des Oberstufenzentums II Barnim mit ihren Lehrern Frau Kulikowski und Herrn Plattig zur Abschlussfahrt ihrer 3,5 – jährigen Berufsausbildung nach Hamburg.

Um 9.30 Uhr fuhren wir mit dem Regionalexpress nach Schwerin und nach kurzem Aufenthalt ging es dann weiter nach Hamburg. Vom Hauptbahnhof liefen wir ca. 10 Minuten zum A&O Hotel /Hostel.

Nach dem Einchecken begaben wir uns sofort Richtung Speicherstadt, wo wir uns die Miniaturwelt „Wunderland“ anschauten. Ein Museum, das man sich auch noch ein zweites oder drittes Mal anschauen könnte, bis man wirklich alle Details entdeckt. Im Anschluss teilte sich die Gruppe auf  und jeder konnte das machen, wozu er Lust hatte.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zu den Landungsbrücken aufgebrochen, wo wir dann bei einer großen Hafenrundfahrt die Hafenstadt von einer anderen Seite anschauten. Da bleibt nur eins zu sagen : „gigantisch“. Nach der Hafenrundfahrt sind wir dann aufs benachbarte Museumsschiff „RICKMER RICKMERS“ gegangen. Dort hielten sich die meisten nicht lange auf, weil alle einen Riesen Kohldampf hatten. Also ab zum Schnellrestaurant.

Im Anschluss teilte sich die Gruppe wieder auf. Manche liefen zum Hamburger DOM, andere auf die Sankt Michaeliskirche, wo sie den „Michel“ (103 m) bestiegen oder andere machten sich noch einmal auf den Weg durch die Stadt.

Am Donnerstag mussten wir dann bis 10.00 Uhr ausgecheckt haben. Danach liefen wir wieder zum Bahnhof und machten uns auf den Heimweg. Im Großen und Ganzen waren es 3 tolle Tage in der Hansestadt Hamburg.

Die Klasse  AM 11 (Anlagenmechaniker Sanitär- Heizungs- Klimatechnik), Fabian Prill

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Flurgestaltung mit Schülerarbeiten

07.11.2014

Durch Besuche in unserem Haus angeregt kam die Idee auf, mit Schülerarbeiten die Flure der Agentur für Arbeit in Eberswalde zu gestalten. Im großen Archiv der Lernbereichskonferenz Farbtechnik fanden sich viele vorzeigbare Ergebnisse der Ausbildungsgänge gestaltungstechnische Assistenten, Fachoberschule Gestaltung und Schilder- und Lichtreklamehersteller, aus denen eine ganze Ausstellungsserie von insgesamt 39 Einzelpostern gestaltet wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit haben sich sehr lobend und begeistert über das Ergebnis der Kooperation geäußert. Ein Dankeschön geht an die Fachlehrkräfte Frau Witte, Frau Palm und Herrn Kittel für die Umsetzung des Ausstellungskonzeptes.

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Besuch der Fachmesse „BELEKTRO 2014“

Auf der Messe BELEKTRO

17.10.2014

„Vier Hallen unter Spannung“, unter diesem Motto findet in den Hallen unterm Funkturm alle zwei Jahre eine Messe statt, wo Neuheiten rund um den Bereich Elektrotechnik, Licht und Werkzeuge gezeigt werden. Seit einiger Zeit widmet man sich auch dem Thema „Elektromobilität“. Es können Fachvorträge zu unterschiedlichsten Themen besucht werden. Man hat die Gelegenheit direkt mit den Herstellern sprechen zu können und verschiedene Produkte mal in die Hand zu nehmen.

Am 17.10.2014 fuhren die Schüler der Klasse EL12 nach Berlin zur Messe. Für die Elektronikerlehrlinge gehört der Besuch der Werkstattstraße zum Pflichtprogramm. Dort sollen sie an verschiedenen Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Egal ob man einen Durchlauferhitzer installiert, eine Gießharzmuffe herstellt, eine Wechselschaltung aufbaut, eine Anlage durchmisst, man kann sich mit anderen Lehrlingen messen und wird mit Zollstöcken, Rucksäcken u. ä. belohnt. Wer mehr als 10 Stationen absolviert hat, nimmt an einer Verlosung teil, bei der es einen kompletten Werkzeugkoffer gibt. Nach vielen neuen Erfahrungen und etwas Fuß lahm ging es dann schwer bepackt zurück nach Hause.

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07.10.2014

Frau Iris Pfister, die Mutter einer Schülerin, hat sich die Zeit genommen, um sich und ihren Beruf vorzustellen. Iris Pfister arbeitet in der Volkssolidarität Barnim e.V. als Heilpädagogin. Dort ist es das Ziel die Förderung von Kindern zur Selbstständigkeit zu unterstützen, dies geschieht in Jugendheimen oder Wohngruppen. Jungen Eltern oder Müttern mit Behinderung wird bei der Erziehung ihrer Kinder geholfen. Die Volkssolidarität arbeitet mit dem Jugendamt zusammen.

Von den Schülern wurden viele interessante Fragen gestellt und Iris Pfister hatte auf jede Frage eine gute Antwort. Sie hat die Psychologie-Unterrichtsstunde sehr schön strukturiert, die Schüler waren diszipliniert und interessiert. Frau Pfister konnte Interesse für diesen Beruf bei den Schülern hervorrufen. Die Interessen der Schüler waren zum Beispiel:

  • wie Iris Pfister zu diesen Beruf gekommen ist
  • welche Einstellung sie zu diesem Beruf hat
  • Aktivitäten mit den zu betreuenden Kindern und
  • die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Sie hat uns viele persönliche Erfahrungen erzählt und wie sie mit den gefährdeten Heranwachsenden umgeht. So schildert sie uns, dass man in diesem Job keine zu große Bindung mit einem Kind aufnehmen sollte, was aber manchmal doch sehr schwer fällt. Zusammen mit anderen Betreuern unternehmen sie viele Gruppenaktivitäten, zum Beispiel waren sie im Heidepark, in Schwimmhallen oder spielen gemeinsam Gesellschaftsspiele und haben dabei sehr viel Spaß. Zum Ende der Stunde ist uns klar geworden dass es in Jugendheimen, Wohngruppen oder mit dem Jugendamt viel besser sein kann, als man es davor immer dachte. Iris Pfister ist eine sehr authentische Person und wir danken ihr für diese tolle Unterrichtsstunde.

Schüler der Klasse 11S2

Klasse 11S2

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Chansons - nicht nur aus Frankreich

05.09.2014

Der Erfolg im letzten Jahr war eine gute Ausgangsbasis für eine Wiederholung des Konzertes, und so fand der Brassens-Abend auch in diesem Schuljahr in der Aula am Standort Finow statt, organisiert und durchgeführt in Kooperation mit dem Gymnasium Finow. Mitwirkende waren Catalina Claro, Mélinée, Bérangére Palix und Michel Maestro, sie bieten Chansons aus Frankreich, Spanien, Lateinamerika und Deutschland (weitere Informationen, auch zu den Künstlern, finden Sie hier).

Leider wurde das Angebot nur sehr zögerlich genutzt, obwohl sich die Schüler des Abiturjahrgangs beider Schulen mit der Vorbereitung und Versorgung große Mühe gegeben hatten. Vielleicht war es auch ungewöhnlich, dass gleich drei öffentliche Kulturveranstaltungen in Finow um Gäste buhlten. Wir danken dennoch den Organisatoren für Einsatz, Technik und Betreuung an diesem Abend.

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